nulltarif auf Lagerfeuertour im Stutengarten Stuttgart am 29.08.2009
Von Leonie
Als um acht Uhr mein Wecker klingelte, konnte ich es nicht glauben. Drei Stunden später irrte ich, immer noch hundemüde, auf der Königstraße in Stuttgart rum, bis ich dann schließlich mit der S-Bahn zum Neckarpark gefahren bin. Endlich angekommen!! Nix da, zu früh gefreut!! Da heute ein Stuttgartspiel war, lief ich einfach den ganzen Fans hinterher bis zum Stadion (Mann, wäre ich da auch gerne rein gegangen!!). Bis hierhin hatte ich es also schon mal geschafft! Nach endlosen Schildern, seien es Straßenschilder, Straßennamen oder Stutengartenschilder, ich fühlte mich schon wie bei einer Schnitzeljagd, hatte ich den Eingang zur Kinderspielstadt Stutengarten erreicht.
Drinnen hauten mich erstmal die zahlreichen Geschäfte und Stände um, die die Kinder dort aufgebaut hatten. Ich begann eine Weile planlos umherzulaufen, fand natürlich absolut nichts, und begab mich dann hoffnungslos wieder zum Eingang. Und da: Ein Lichtblick! Anita und ihre Familie standen am Eingang. Ab da ging es dann bergauf! Wir fanden nach wenigen Minuten die Nullers, die gerade angekommen waren und begrüßten diese sogleich. Nachdem sie dann ausgeladen und aufgebaut hatten, verschwanden sie dann leider (!!) im „Backstage-Bereich“.
Während unserer kulinarischen Weltreise in den nächsten, sagen wir mal, drei Stunden über das Gelände erblickten wir hin und wieder einen der Jungs. Dann war es endlich 15:30 Uhr und die Nullers begannen auf einer kleinen Bühne am Rande der „Stadt“ vor Kindern, ihren Eltern, Betreuern und natürlich vor ihren treuesten Fans, die extra hierher gekommen waren (ich denke, ihr wisst, wen ich meine ;)), zu spielen. Da sie ihr Banner nicht dabei hatten, hatten sie Backstage noch schnell ein weiß-blaues Schildchen gebastelt, was dann hinter dem Tobi hing.
Am Anfang sah es noch so aus, als ob es irgendwann regnen wollte, doch Jules hat uns versichert, dass es wieder besser wird, was dann auch so eintraf. Während des Konzerts hat er versucht, sich zu einigen Liedern Geschichten auszudenken, die dann einfach manchmal eine Beschreibung des Inhalts wurden. „Das heißt, man soll jeden Tag seines Lebens genießen, und der Song heißt Tag für Tag,“ oder „Manchmal sieht man einfach mehr, wenn man die Augen schließt, und jetzt viel Spaß bei Augen zu.“
Ich glaube, sie hatten echt Spaß bei dem Konzert, da sie die ganze Zeit gelacht haben (wir haben erfahren, dass Danny Bauchredner ist :D) und Jules hat gemeint, dass es von der Atmosphäre her wie am Bodensee ist mit dem Sand und den Palmen. Natürlich haben sie auch wieder Songs gespielt, die leider nicht auf ihrem Nummer-1-Album sind, wie „Tag für Tag“, „Himmel und Hölle“, „Wir werden vermisst“ oder „Lenny“ (vielleicht weiß der ein oder andere, wer gemeint ist?).
Statt bei den Liebesliedern mit dem Feuerzeug zu winken (sehr effektiv, wenn es hell ist), sollten wir mit den Daumen schwenken. Hat ziemlich lustig ausgesehen!! :-) Bei „Licht aus“ und „Kein Blick zurück“ hat Jules uns dann aufgefordert ein bisschen mitzusingen; ich glaube, den Kindern hat das ziemlich gut gefallen. Nach etwa einer Stunde war es dann auch schon wieder zu Ende und mehrere kleine Kinder sind dann schnell zum Fred gegangen, haben sich das Album gekauft und waren dann total glücklich. Echt süß!! :)
Den Betreuern haben die Jungs dann noch viele Autogramme gegeben und dann wurde langsam wieder abgebaut und eingeladen. Jeder, der vorbeikam, schnappte sich etwas und so war das ganze Equipment ziemlich schnell beim Flippi (ja, wir haben das freiwillig gemacht ;)).
Nach einer kurzen Gesprächsrunde ging’s dann mit Anita und ihrer Familie Richtung Hauptbahnhof und dann nach Hause.
Ach ja, viel Spaß im Urlaub, Danny!! :)
Liebe Grüße,
Leonie
Das Vorschaubild ist von Leonie, die Fotos im Text sind von Anita.
Zum Fotoalbum von Anita geht es – hier.


Soooooooooo, ich wollte noch los werden, dass ich vor 2 Jahren auch Betreuerin für 3 Wochen im Stutengarten war! :D Hätte ich nicht schon was anderes vor gehabt am Samstag, wäre ich übelst gerne da aufgetaucht bei dem Konzert … Naja, man kann ja auch nicht alles haben.
Aus diesen frühen Stutengarten-Erfahrungen könnte man einen schönen Bericht machen für die Persönlich-Ecke! :-)
Ja, könnte man ;) Dann muss ich mal in meinen Erinnerungen kramen … Vor zwei Jahren war übrigens auch das erste Mal Stutengarten :) In der ersten Woche ging alles noch ziemlich drunter und drüber – aber in der dritten Woche hatten wir es dann alle voll drauf :D
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