RWL – »ROCK WITHOUT LIMITS 2011« – ein voller Erfolg
11 November 2011 Eingestellt von: Sebastian 258 klicks 4 Kommentare
Konzertbericht vom Rock Without Limits am 28. und 29. Oktober 2011.
So ganz stimmt es ja nicht, dieses „Without Limits“, denn Grenzen gibt‘s auch hier, wie beispielsweise das Alkoholverbot, den aber wahrscheinlich die wenigsten vermissen. Die meisten Anwesenden sind sich dessen bewusst, denn das RWL geht nun schon in die elfte Runde, das Besondere: Das Festival war dieses Jahr zum ersten Mal zweitägig und Gastgeber für über 40 Bands verschiedener Genres.
Aus diesem Grunde haben sich am 28. und 29. Oktober über 5.000 Menschen in der Volksbank Arena in Balingen versammelt! Unter diesen Menschen findet man allerdings nicht das, was man erwartet, die „Wölfe im Schafsfell“ sondern hier trifft man die „Schafe im Wolfsfell“: Tattoos, lange Haare, schwarze Klamotten, das sieht man hier überall, nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum. Egal wie „schrecklich“ sie auch aussehen, charakterlich sind sie, die „Metaler“, wie jeder andere auch.
Angefangen hat alles mit „Woke up in Hospital“, vorausgesetzt man hat sich eines dieser beliebten Festivalbändchen umhängen lassen und ist an den zahlreichen Personen, die noch Karten verkaufen möchten, vorübergekommen. Auf der Alterna-Stage wurden dann teilweise auch echte Legenden geboten, Christian Liljegren beispielsweise, ehemaliger Sänger von Narnia, der mit seiner Band „Golden Resurrection“ schwedischen Powermetal nach Deutschland gebracht hat. „Write this Down“, „Immortal Souls“, „Becoming the Archetype“ und „War of Ages“ vervollständigten das Programm der Alterna-Stage. Highlight war hier eindeutig „War of Ages“, die fünf Jungs aus den Vereinigten Staaten brachten mit ihrem Metalcore die Haare zum Fliegen und die Massen zum Schwitzen.
Ähnlich wie „Texas in July“ am Sonntag wird die Musik von „War of Ages“ vom Growlen und Screamen bestimmt. Allerdings findet man bei „War of Ages“ mehr melodische Parts neben dem vielen Geschrei.
Für alle die, die das Härtere mögen, war der Sonntag der bessere Tag. Bands wie „Arson“, die ihr vorletztes Konzert unter diesem Namen gegeben haben, „Sacrety“, „Texas in July“, „Safemode“, „Theocracy“ und „The Letter Black“ gaben an diesen Tagen ihre Musik zum besten. Spannend dabei zu sehen, wie verschieden die Geschmäcker hier sind. Bei der „Elektrocore“-Band „Sacrety“ war das Zelt zum ersten Mal voll, größtenteils allerdings durch die weiblichen Festivalbesucher. Bei Bands wie „Texas in July“ und „Safemode“ waren dann eher die langhaarigen Männer anzutreffen und bei „The Letter Black“ trafen sich dann die Geschlechter gleichermaßen.
„The Letter Black“ spielten auf dem RWL nun schon zum zweiten Mal hintereinander – und dann auch noch ihr vorerst letztes Konzert. Sie denken allerdings nicht an eine Auflösung, sondern nur an eine Pause, da die Sängerin „Sarah Anthony“ im sechsten Monat schwanger ist. Balingen hat ihr allerdings verziehen und ihr eine Show geboten, die laut „The Letter Black“ eine der besten war.
Nach „The letter Black“ durfte dann „My little Rockstar Dream“ noch die Mainstage rocken, sie gewannen den Bandcontest am Samstag und bekamen neben einem Plattenvertrag die Chance, auf der Mainstage zu spielen.
Last but not least durften die Jungs von „Theocracy“ und „Thousand Foot Krutch“ noch ran und ihre Töne drangen noch lange in die kühle Balinger Nachtluft. Schlussendlich war das RWL ein voller Erfolg, es hat gezeigt, dass man noch mehr Besucher anziehen kann als in Gomaringen und das Festival auch so langsam für richtige Metal-Größen der christlichen Szene bereit wird.
Text und Fotos: Sebastian Dücker
Website: www.rockwithoutlimits.de


Was für eine Sinnlose Rezi, hier wahr wohl jemand mehr daran interessiert umsonst reinzukommen als sich zumindest mal eine Band anzuschauen um einen wirklichen Eindruck von dem Festival zu vermitteln.
Abgesehen davon das das Mega Festival schon längst Vergangenheit ist.
Ach ja und am Sonntag lag ich mit nackenschmärzen vom bangen auf dem Sofa und in meinen Ohren hörte ich noch das Rauschen all der tollen Bands die hier nicht erwähnt wurden. Während der Festvalberichter wohl in einer Halle stand wo allerdings höchstwahrscheinlich nur noch Müll von den 5000 Besuchern zu finden gab.
Hmmm… das rwl war freitag und samstag – nicht sonntag. Und mlrd haben nicht wirklich nen plattenvertrag gewonnen – sie dürfen einen Song aufnehmen der auf einem Sampler veröffentlicht wird. Und dieses Männer/Frauen-Bands getue ist doch auch eher subjektiv… Ich habe hier auf alle Fälle schon besseres gelesen…
dem muss ich leider recht geben..außerdem ist die frage, ob der verantstalter bei deutlichem minus durch zu wenig zahlende gäste auch von einem vollen erfolg sprechen würde..
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