Neckarrock Festival in Plochingen am 09.04.2009
26 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 103 klicks Keine Kommentare
von Stephi

Und schon wieder ein Jugendhaus. Irgendwann kennen wir echt alle Jugendhäuser im Umkreis von 50km. Wirklich.
Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Wochen schon in allen möglichen Orten nach denen gesucht hab. Es war jedenfalls ziemlich oft.
Und jetzt kam das Jugendhaus in Plochingen an die Reihe. Wir (meine Freundin Johanna und ich) haben es auch relativ schnell gefunden, sind dann aber noch eine Viertelstunde durch die Gegend „gegurkt“, weil wir uns nicht entscheiden konnten, wo wir parken wollen.
Schließlich haben wir dann eine Lücke vor einem Taxi gefunden, eingeparkt, sind ausgestiegen und die letzten paar Meter zum Jugendhaus gelaufen. Man hörte schon die Musik von weitem, also nichts wie rein, vorher noch die vier Euro Eintritt los geworden und sich die erste Band angeschaut.
Der Name der Band war „Raintown“. Hab ich noch nie vorher gesehen oder was gehört von denen, aber die waren auf jeden Fall nicht schlecht. Obwohl ich sie nicht zu den Bands zählen würde, die ich jetzt unbedingt noch einmal live sehen muss. Die Sängerin der Band hat eine gute Stimme, aber leider hat man die Texte nicht so gut verstanden (fand ich) – vielleicht hat es mir deshalb nicht so ganz gefallen.
Danach kamen die Jungs von Dui Pfeifel. Wegen ihnen und Dezemberkind war ich hier und freute mich sehr, nachdem ich sie bisher nur einmal live gesehen hab, letztes Jahr im Oktober, sie wieder zu sehen.
Bei der Musik der acht Bandmitglieder ist wirklich das ganze Publikum abgegangen. Die Leute so zum Tanzen zu bringen, ist sonst keiner Band an dem Abend gelungen.
Mit einer Mischung aus allen möglichen Musikrichtungen, angefangen bei Ska, über Punk bis hin zu Rap und einem Hauch von HipHop und jeder Menge lustiger Texte unterhielten sie gekonnt – und man muss schon sagen, dass die Zeit mit ihnen ziemlich schnell auch wieder herum ging.
Vergleichen kann man die Band fast gar nicht mit irgendeiner anderen bekannten Band. Mir fällt zumindest keine ein. Das ist doch schon ein Grund dafür, sie sich mal anzuschauen. Ich empfehle sie gerne weiter!
Dann kam die dritte Band auf die Bühne: Die Herren von „dezemberkind“. Gerockt haben die Vier auf alle Fälle, auch wenn nicht mehr so viele abgegangen sind wie zuvor bei Dui Pfeifel. Einen Ohrwurm hatte ich heute von dezemberkind mal wieder: „All die Straßen dieser Stadt, lass ich hinter mir und dann, fang ich irgendwo noch mal ganz von vorne an.“ Den bekommt man auch nicht so leicht wieder weg, kann ich euch sagen. :-)
Zum Schluss kam die letzte Band auf die Bühne: Andioliphilipp. Wie man zu dem Namen gekommen ist, würde mich schon mal interessieren – wie man ihn richtig ausspricht, da hab ich auch keine Ahnung – aber das ist im Prinzip auch nicht so wichtig. Beim ersten Lied hab ich noch gedacht: Joa, hört sich doch ganz gut an. Aber dann kam etwas, was ich nicht so toll fand … Nach dem ersten Lied kam dann die Frage von den drei Jungs: „Wer von euch isst morgen Fleisch?“ Die Jungs von Andioliphilipp streckten und mit ihnen noch ein paar Andere. Zur Info: Am nächsten Tag war Karfreitag und da ist es Brauch, in Gedenken an den Tod von Jesus, kein Fleisch zu essen. Ich fand das ehrlich gesagt ziemlich doof von den Dreien. Ich finde es ja okay, wenn sie trotzdem Fleisch essen an dem Tag. Das ist ja ihre Entscheidung. Aber so was muss man doch nicht noch an die große Glocke hängen.
Ja gut, wie auch immer. Wir sind dann auch noch ziemlich früh gegangen, ich musste am nächsten Tag nämlich ziemlich früh raus, weil ich meine Cousine in Würzburg über Ostern besuchen wollte, also war es nicht mehr viel mit lange wach bleiben. Also, das war es soweit von mir. Man sieht sich bestimmt mal auf dem einen oder anderen Konzert. ;-)
Die Stephi
Foto von Stephi





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