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Frieder Sigloch & Band in der Nürtinger Zeitung

1 August 2009 Eingestellt von: Gerhard 724 klicks Keine Kommentare

Erinnerungen an Schulze werden wach

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Frieder Siglochs neue, noch namenlose Band (von links): Timo Hirn (Bass), Daniel Konold (E-Gitarre), Frieder Sigloch (Gitarre/Gesang), Richy Denis (Schlagzeug). Foto: Brenner

Frieder Sigloch arbeitet mit einer neuen Band

NEUFFEN (gb). Gitarrist und Sänger Frieder Sigloch ist auch seit dem Ende der 18-jährigen Schulze-Bandgeschichte im März 2003 vereinzelt auf den Bühnen unserer Gegend unterwegs: Mit Partner Sebastian Aisslinger am Cello hat er im Duo Zwischentöne „alte“ Schulze-Hits und neue Kompositionen erfolgreich aufgeführt. Trotzdem träumte der Sänger und Songschreiber in letzter Zeit von einer neuen Bandbesetzung. Diese wird nun beim „Open Skys Festival“ am 12. August auf dem Hohenneuffen Wirklichkeit.

Während beim Duo Zwischentöne die leiseren Melodien zum Tragen kommen, wird es in der neuen Bandbesetzung wieder etwas mehr „Dampf“ geben: Eine E-Gitarre, Bass und Schlagzeug werden den erst kürzlich neu geschriebenen Songs von Frieder Sigloch und ein paar Schulze-Klassikern zu mehr Druck verhelfen.

Der neue Mann am Schlagzeug ist ein alter Schulze-Weggefährte: Richy Denis aus Mössingen hatte in den letzten Jahren bei verschiedenen Musicals gespielt und ließ sich nicht zweimal bitten, als ihn Frieder Sigloch beim gemeinsamen Skifahren auf das neue Bandprojekt ansprach. Den Bass wird Timo Hirn (ansonsten in der Band 9 Days Wonder aktiv) aus Erkenbrechtsweiler spielen, der aus Neuffen stammt und deshalb mit Frieder Sigloch schon gut bekannt war. Für die E-Gitarre konnte Daniel Konold aus der Nähe von Ulm gewonnen werden, der früher bei Capewalk aktiv gewesen war und jetzt mit bei Ararat zu Gange ist. Zusammen mit dem Ararat-Gitarristen Tobias Kurrle betreibt Daniel ein Tonstudio in Stuttgart.

„Da sind Leute dabei, die sich noch nie vorher gesehen haben. Ich hab mir aber schon gedacht, dass sie zusammenpassen könnten. Und es läuft richtig gut“, bemerkt Frieder Sigloch bei der ersten Bandprobe in Neuffen. Hier werden die sechs neuen und sechs alten Songs einstudiert. Dabei hat der Bandleader sorgsam darauf geachtet, nicht zu viel vom Arrangement vorzugeben, um den anderen ihren kreativen Spielraum bei der Interpretation zu lassen. „Es ist keine Hochglanz-Musik und die Lieder geben eine gewisse Melancholie vor. Aber trotzdem steckt viel Kraft dahinter“, meint Frieder Sigloch zu seinen durchweg deutschsprachigen Kompositionen.

Zunächst ist das gemeinsame Konzert auf dem Hohenneuffen als einzelnes Event gedacht. Aber vielleicht markiert es einen ersten Schritt zu einem Comeback, voller Lebenserfahrung und dennoch ganz entspannt.

Infos zum „Open Sky Festival“ auf dem Hohenneuffen: www.openskys.de

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