Fränk da Tänk Special (2): Fragen zum Tonstudio
2 Januar 2011 Eingestellt von: Gerhard 644 klicks Keine Kommentare

Foto: Musik Für Uns
Seit wann betreibst Du dieses Studio schon?
Genau im Januar werden es drei Jahre.
Erzähl uns doch bitte mal etwas zu Deinem Equipment.
Ich hab Drum-Computer, Sequencer, Sampler, Synthesizer aus verschiedenen Zeitepochen der Musik. Vom Ende der 70er-Jahre bis jetzt, neuzeitliche Geräte. Soll ich ein paar Geräte aufzählen?
Ja!
Korg SX1, das ist eine Workstation. Dann ein Yamaha RM1X, das ist ein Sequenzer. Von Roland habe ich das TR 505 aus den 80er-Jahren. Dann eine MPC 2000 von Akai aus ca. 1998. Ein Drum-Computer, mit dem, denke ich mal, Run DMC auch schon ihre ersten Sachen gemacht haben aus dem Ende der 70er-Jahre. Ich glaube, so 1978 müsste das gewesen sein. Da sind einfach die ganz normalen, klassischen Drum-Sounds drauf: Clap, Kuhglocken, HiHat, Kick Snare, also die ganz einfachen Dinger. Und dann halt noch ein bisschen neuere Geräte, die einfach auch inzwischen ne bessere Qualität erzeugen als die alten Sachen. Aber die „alten Sachen“ sind nach wie vor noch gefragt, deshalb verwende ich die auch noch.
Hast Du besondere Musikstile, die Du produzierst?
Ja gut, ich produziere im Großen und Ganzen eigentlich nur meine Musik hier. Mit ein paar Ausnahmen: Mittlerweile kommen auch immer wieder mal Bands auf mich zu, die gehört haben, dass ich ein Studio hab. Da waren „Die Steine“ dabei, die auch hier aus Kirchheim bzw. Calw / Böblingen kommen. Dann die „Isolierband“, „Stinky Pete“ hab ich schon aufgenommen, „Kugelschreibääär“ mit drei „ä“ – und das geht einfach von Farm´n´Roll bis hin zum Punk. Da hab ich hier wirklich schon ganz witzige Sachen aufgenommen.
Mit Kugelschreibääär, das ist ne Punk-Band aus Kirchheim / Lenningen, hab ich zum Beispiel ein Feature gemacht auf ihrer neuen Platte. Das ist das letzte Lied auf ihrem Album: „Mein Pony liest beim Sch… die Bild“. Ja, so heißt das. Und da hab ich einfach mal ne Bild-Zeitung genommen und hab alle Überschriften, die da drin waren, zu einem sinnvollen – oder vielleicht auch nicht so sinnvollen – Text umgemodelt. Eigentlich egal, aber es ist etwas ganz Witziges dabei heraus gekommen. Das geht schon richtig nach vorne, das Lied. Ich freue mich jetzt auch mal drauf, das spielen zu können. Demnächst mal mit denen zusammen auf der Bühne. Das wäre so das nächste Ziel auf jeden Fall, ja.
Das ist so der „kleine Geheimtipp“ auf der Platte, hab ich mir auf jeden Fall schon so sagen lassen.
Es werden hier im Tonstudio auch House- und Elektro-Produktionen gemacht. Das macht allerdings mein Co-Produzent, der SiPhunk.
Was steht in nächster Zeit an?
In nächster Zeit stehen Live-Termine an mit meinem neuen Album. Weil ich das natürlich auch nach außen tragen will. Und nicht nur ne Platte mache und das dann irgendwie versuche zu verklopfen. Sondern die Leute sollen das ja auch mal live hören. Mir ist das „Live“ wichtiger als so ne Platte. Das ist zwar jetzt ein tolles Gefühl, so eine (CD) in der Hand zu halten, und es ist auch toll, dass dann Leute danach fragen und sie sich wirklich auch holen. Ich möchte aber auch ein Stück weit einfach nur live unterwegs sein mit dem Ding. Und das ist jetzt natürlich auch ein gutes Vorstellungsmaterial oder ne gute Grundlage für weitere Auftritte.
Wie kann man Dich buchen?
Unter HipbookHop@gmx.de .
Wo sind Du und Dein Tonstudio zu finden?
In Kirchheim/Teck.
Hat Dein Tonstudio einen besonderen Namen?
Das ist das SPACKS-Tonstudio.
Deine Homepage?
Meine Homepage, die zurzeit unglaublich nicht-aktuell ist, ist nach wie vor noch die MySpace-Seite: www.myspace.com/spacksrap . Die muss man mal wieder ein bisschen optimieren.
Vielen Dank für die Auskünfte!





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