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Claas P. Jambor live in Nürtingen-Hardt

3 Dezember 2010 Eingestellt von: Stephi 280 klicks Keine Kommentare

Claas P. JamborAm vergangenen Mittwoch, dem 24.11.2010, war Singer/Songwriter Claas P. Jambor mal wieder in Nürtingen zu Besuch. Unplugged spielte er dort im Rahmen der „Ilses Stehlampenrock“-Konzertreihe in der Friedenskirche und begeisterte die Menschen mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen lustigen Erzählungen mitten aus dem Leben. Angefangen bei  seinem alten amerikanischen Freund Samuel, der wohl nie Glück mit Frauen hat; über einen reichen Musikkonzernbesitzer, der mit der christlichen Musik sein Geld verdient und bei dem man sich ehrlich fragen kann, ob der wirklich Christ ist mit seiner Zigarre in der einen und seinem Champagnerglas in der anderen Hand; bis hin zu Bischöfen, die auf Festivals auf DIXI-Klos gehen.

Er spielte ein paar ganz neue Lieder, aber auch viele altbewährte Songs, wie z.B. „Jesus in me“, „Open Skies“ oder „Samuel“. Zu vielen dieser altbewährten Songs wurden auch wieder die gleichen Geschichten erzählt, die man schon kennt, wenn man Claas zuvor schon öfters gesehen hat. Ich persönlich, die ich ihn jetzt bestimmt schon zehnmal oder so etwas live gesehen habe, kannte die Storys eigentlich schon in und auswendig und hatte eigentlich gehofft, dass Claas viel mehr von seinem neuen Album „Paradise Lane“ spielen und dazu ein paar neuere Geschichten erzählen würde. Das fand ich persönlich etwas schade. Aber etwas, was man dem Claas ehrlich zugestehen muss: Er schafft es immer, seine Geschichten, die er doch schon öfters mal erzählt, immer wieder so neu zu verpacken, dass man dann doch wieder Claas P. Jambor; Foto 2drüber lachen muss. Und okay, zugegeben: Die Geschichte mit dem  reichen Musikkonzernbesitzer, der mit der christlichen Musikszene sein Geld verdient und bei dessen Tun und Sagen man sich ehrlich fragt, was das nun mit wirklichem Christsein zu tun hat, die kannte ich wirklich noch nicht – oder das mit den Bischöfen, die auf DIXI-Klos gehen. Oder die wunderschöne Abwandlung von Claas’ Song „All my life“ in „All my wifes“ – in welchem Zusammenhang das „All my wifes“ benutzt wurde, erwähne ich jetzt aber lieber nicht…

Insgesamt war es also ein sehr schönes Konzert (wie eigentlich immer, wenn Claas auftritt) mit vielen älteren Songs und Geschichten, aber auch einigem neuen Material – und ich kann mal wieder jedem empfehlen, der ihn noch nie live gesehen hat: Ein Konzert von Claas P. Jambor lohnt sich immer!

[stextbox id="alert" color="000000" ccolor="ffffff" bcolor="696969" bgcolor="ffffff" cbgcolor="ffffff" image="null"]Website: www.paradiselane.de
Konzertbericht: Stephanie Klumpp
Fotos: Stephanie Klumpp / Franziska Schneider[/stextbox]

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