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14.05.2011: Freequency-Abschiedsfestival in Westerheim – Teil 2

30 Mai 2011 Eingestellt von: Verena 290 klicks Keine Kommentare

Ararat / Foto: S. Klumpp

Nach dem Auftritt von Sacrety, bei dem manch einer schon seine gesamte Energie verpowerte, durfte erst mal eine etwas gechilltere Band auf die Bühne, um das Publikum zum Tanzen zu bringen. Ararat wissen genau, wie es Freequency an dem Abend wohl gehen musste, da sie selbst beschlossen haben, Ende des Jahres aufzuhören. Nach über 20 Jahren Ararat hat diese Band aber ihren Ruhestand wohlverdient und davor zeigen sie der ganzen Welt (und dem Publikum in Westerheim), dass sie eindeutig gute Musik machen. Ararat ist eine Band für alle Generationen, mit eingängigen Texten, die zum Nachdenken anregen. Aber auch eine Band, die Musik zum Mitsingen und Mittanzen macht.

Doch der absolute Höhepunkt war natürlich Freequency, die ihren letzten Auftritt auf der Bühne in vollen Zügen genossen haben – aber sicher auch etwas wehmütig auf der Bühne standen. So ein letztes Mal abrocken ist auch für die hartgesottensten Musiker nicht leicht. Trotzdem war die Stimmung super, dass Publikum hat mitgetanzt, mitgesungen und Freequency einen gebührenden Abschied bereitet. Dass Freequency natürlich die Chance nicht verpasst haben, alte Klassiker wie „Grab the bunny and run“ auszupacken, ist wohl klar und so durfte man auch Lieder mal wieder hören, die Freequency über Jahre nicht mehr gespielt hatten.

Aber trotz all der nostalgischen Gefühle war es Sänger Jo wichtig, nochmal hervor zu heben, für was die Band all die Jahre auf der Bühne gestanden hatte. Um für Gott zu rocken und zu zeigen, was Jesus im Leben bewirken kann. Deutlich zum Ausdruck brachte das die Band all die Jahre mit ihren Versionen von u.a. „Happy Day“ – und so durfte das auch nicht fehlen.

Die wahrscheinlich größte Zusage, dass Freequency ihrem Namen alle Ehre machten und die Bühne mit vollem Erfolg verließen, war wahrscheinlich die, dass sie lauthals wieder zurückbeordert wurden und so nochmal eine (oder auch mehrere) Zugaben spielen durften. Leider geht auch mal die letzte Zugabe vorbei und somit auch die Ära von Freequency. Wir werden sie vermissen.

Wer aber gedacht hatte, dass mit Freequency alles aufhören würde, hatte sich getäuscht, denn „The Show must go on“ – und das haben sich auch Crushead gedacht. Wer jetzt denkt: „Wartet mal… Haben die nicht eigentlich schon aufgehört?“ – dem kann man sagen: Ja, hatten sie eigentlich. Aber wenn Crushead eine negative Eigenschaft haben, dann die, dass sie inkonsequent sind, und das stört in diesem Fall glaube ich niemanden. So durfte, während die eine Band geht, die andere ihr Comeback (allerdings leider auch nur für diesen Anlass) feiern.

Man muss schon sagen, dass Crushead das gebührend gefeiert haben und dem Publikum gezeigt haben, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Denn rocken können die Jungs immer noch genauso gut wie davor. So als wären sie nie weg gewesen, heizte Crushead den Saal ein und von Anfang an war die Stimmung am Kochen. Der ganze Saal hat getanzt und ist gesprungen und Crushead haben ihrem Lied „Reason to Jump“ alle Ehre gemacht. Mit sichtlichem Spaß auf der Bühne und dem einen oder anderen Tränchen im Auge zeigte die Band, dass sie immer noch auf die Bühne gehört und sich da auch sehr wohl zu fühlen scheint.

Freequency / Foto: S. Klumpp

Der ganze Saal war sich sicherlich einig, dass diese Band eine Live-Band ist und viele hoffen sicherlich jetzt, dass dieses Ereignis nicht einmalig bleibt. Die Zeit wird zeigen, wie inkonsequent die Jungs von Crushead wirklich sind. Wir dürfen gespannt sein.

Zum Abschluss wurde noch ein gemeinsames Worship-Lied mit allen Beteiligten gesungen, bei dem auch der Saal tatkräftig mitsang – und (ganz vergessen) zwischen dem Auftritt von Freequency und Crushead wurden natürlich auch noch die Gewinner des Eigensinnich-Wettbewerbs bekannt gegeben. Weiter gekommen sind die Vocal Prayerz, Susi und For me and my sons.

Leider geht auch so ein großartiger Abend schnell rum und somit auch das letzte Festival, auf dem Freequency gespielt haben. Schade eigentlich. ;-)

Wir wünschen Freequency alles, alles Gute und hoffen, dass wir den einen oder anderen trotzdem mal, wenn auch nur als Zuschauer, auf einem Festival oder Konzert sehen werden. Und wer weiß, vielleicht sind Freequency ja auch so inkonsequent wie Crushead. Wir dürfen gespannt sein.

Zum Fotoalbum geht es – hier.

Website Freequency: www.freequency.de

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