14.05.2011: Freequency-Abschiedsfestival in Westerheim – Teil 1
25 Mai 2011 Eingestellt von: Verena 315 klicks Keine Kommentare

Sacrety / Foto: S. Klumpp
Sehnsüchtig erwartet war das Abschiedsfestival allemal, zwar sicherlich auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber das hinderte die 1.300 Besucher nicht, sich noch ein letztes Mal Freequency anzuhören und abzurocken.
Aber da eine richtige Rockband vor allem bei ihrem Abschiedsfestival nicht alleine auf der Bühne steht sondern sich noch Freunde mit an Bord holt, rockten erst mal andere Bands die Bühne. Um genauer zu sein machte den Anfang die Band Gegengift, die mit ihrem punkigen Rock das Publikum schon von Anfang an zum Tanzen brachte. Die Musik der Band zeichnet sich vor allem durch den deutschsprachigen Gesang aus und eigentlich ist es schon fast ein bisschen schade, dass die Band so wenig spielt und man dementsprechend auch so wenig von ihr mitbekommt. Trotz der sichtlich weniger vorhandenen Bühnenerfahrung hat sich Gegengift gut vor dem großen Publikum gemacht und das Festival ordentlich eingeläutet.
Während sich auf der großen Bühne CEiL für ihren Auftritt bereit machte, durfte auf einer kleinen Bühne (die Teil der Halle war) der erste Eigensinnich-Wettbewerber seine Show zum Besten geben und eine Jury von sich überzeugen. Denn parallel zum dem eigentlichen Festival fand auch noch der Vorentscheid des Wettbewerbs statt. Der Eigensinnich-Wettbewerb ist für junge Bands eine große Chance, bekannter zu werden. Außerdem können sie dabei auch ein Band-Coaching, das aus verschiedenen Teilen und Seminaren besteht, gewinnen. Das große Finale wird beim ejw-Jugendtag stattfinden. Die Bands die in den Umbaupausen jeweils drei Lieder zum besten geben durften, waren The Shibby Dudes, For me and my sons, Vocal Prayerz, Susi und Death has lost.
Nun durfte aber CEiL ans Werk, die sich in ihrem Stil etwas verändert haben und nun härter klingen, was zum Großteil an der Stimmfarbe von Sänger Ergi liegen mag, die deutlich reifer geworden ist und tiefer und rauer klingt, und auch an den etwas härteren Gitarrenriffs. Für manche, die CEiL schon eine Weile nicht mehr gehört haben, war das vielleicht eine Überraschung, aber im Großen eine durchweg positive, da sich CEiL damit eine eindeutige Richtung gibt und sich nun voll und ganz dem Rock’n´Roll verschreibt.
Eine sehr lustige Aktion wurde von der Band auch kurzerhand gestartet, als sie alte Bekannte (Frieder, Charly und Kilian Mohns) auf die Bühne holten und spontan zu CEiLs Version von „Barbara Streisand“ tanzen ließen. Man hat doch eindeutig gemerkt, dass die Dame auf der Bühne mehr Rhythmus im Blut hatte als die Herren der Schöpfung. Tja Jungs, da müsst ihr noch kräftig üben.

Crushead / Foto: S. Klumpp
Weiter ging es mit unseren altbekannten Dauerbrennern von Sacrety, die wohl auf so gut wie jedem christlichem Festival vertreten sind und somit natürlich, auch nach der erfolgreichen Abschieds-Tour von Freequency, auf deren Abschiedsfestival nicht fehlen durften. Wie immer war die Show der fünf Jungs aus Oberndorf ein gelungenes Spektakel und sowohl alte wie auch neue Lieder kamen bei den Fans gut an. Leider hatte die Band ein bisschen Schwierigkeiten mit der Technik, so fiel der Computer kurzerhand aus und die Gitarre war auch nicht so optimal eingestellt wie sie wohl hätte sein können.
Trotz allem, nur um das mal am Rande zu erwähnen, muss man hier auch mal ein Lob an die Technik aussprechen, die ansonsten eigentlich echt super funktioniert hat und die in Sachen Lichtshow einen sehr guten Job ablieferte – schon allein was den Bühnenaufbau betraf. Super Sach! ;-)
Trotz der kleinen Schwierigkeiten mit der Technik war der Auftritt von Sacrety wohl eins der vielen Highlights für das Publikum an diesem Abend, zum einen auch deshalb, weil Freequency kurzerhand zu dem Lied „Your own lies“ auf die Bühne geholt wurde, damit sie Sacrety unter die Arme greifen konnten und das Lied mitspielten. Dass Freequency genauso abgehen können wie Sacrety mussten sie eigentlich nicht mehr beweisen, aber mit diesem Auftritt war es auch dem Letzten wieder klar.
Zum Fotoalbum geht es – hier.
Website Freequency: www.freequency.de





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