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»Rock without Limits« 2010 in Gomaringen

23 November 2010 Eingestellt von: Gerhard 350 klicks Keine Kommentare

Rock-Without-Limits„Nein, es gibt wirklich keine Karten mehr“, war wohl der Satz, den die Veranstalter des RWL eine Woche vor dem Festival am häufigsten sagen mussten. Denn die begehrten Tickets waren restlos ausverkauft.

Am 29.10.10 fand das „Rock without Limits“ in Gomaringen statt, eines der inzwischen größten christlichen Festivals in Deutschland. So hat das Festival schon im Vorfeld einiges an Furore gemacht, da die Veranstalter zum ersten Mal in deren Bandgeschichte „Demon Hunter“ nach Europa geholt hatten.

Den Auftakt machte allerdings die Newcomerband „Wake Up“, die mit ihrer frechen Art das Publikum zu begeistern wussten. Etwa zeitgleich haben auf  der Alternativ-Stage in der Halle „About an Author“ und auf der Unplugged-Stage „Hope“ gespielt.

Nach „Wake Up“ ging es auf der Mainstage im Zelt mit „Sacrety“ weiter, die sich trotz, oder grade wegen der vielen Shows, die sie spielen, immer etwas Neues einfallen lassen. Zum Beispiel mit dem Surfboard über die Menge zu surfen.

Auch hier spielten auf den anderen beiden Bühnen sehr gute Bands, in diesem Falle „Lifetape“ und „Ceil“. Machte es am Anfang noch nicht so viel aus, wurde es gegen Ende des Abends immer schwerer, sich zwischen den Bühnen und somit zwischen den Bands zu entscheiden. Wenn man denn in die Halle, also zur Alternativ-Stage, reinkam. Diese hatte nämlich nur ein begrenztes Fassungsvermögen, was diverse Warteschlangen mit sich brachte. Wer also auf zehn Minuten anstehen verzichten wollte, entschied sich gleich für die Bands auf der Mainstage.Sacrety

Dort ging es dann auch mit „Claas P. Jambor“ weiter, der einzige Künstler des Abends, der auf zwei Bühnen spielen durfte. Zuerst auf der Mainstage und dann noch auf der Unplugged-Stage. Vor allem auf der Mainstage spielte er viele seiner Lieder aus dem neuen Album „Paradise Lane“ und brachte somit die Menge zum Tanzen.

Weiter ging es auf der Alternativ-Stage mit einem Akt aus den USA, den man nicht verpassen durfte. „The Letter Black“ setzt auf powervollen Frauengesang und das mit ersichtlichem Erfolg. Hier stand keiner still und der eine oder andere hat sich auch sicherlich noch ein paar blaue Flecken mehr geholt.

Wer es etwas ruhiger mag, konnte sich auf der Unplugged-Stage solange auch eine Frau mit einer wundervollen Stimme anhören. „Lilly Among Thorns“ ist inzwischen auch schon ein bekannter Name und entführt mit ihrer Stimme die Zuhörer immer wieder in andere Welten.

Für die etwas härteren Musikgeschmäcker ging es stattdessen auf der Alternativ-Stage mit vollem Programm weiter. Nachdem „The Letter Black“ ihren Auftritt hatten, durfte die Band „Spoken“ ran, die auch schon sehnsüchtig von vielen erwartet wurde. Für mich war sie auch mit eine der besten Bands des Abends. Doch am meisten Furore hat eindeutig „Demon Hunter“ gemacht, die schon bevor sie auf der Bühne standen lautstark vom Publikum unterstützt wurden und die eindeutig jeden, der genügend Nackenmuskeln hatte, zum Headbangen gebracht hat. Auch diese Band war sichtlich vom deutschen Publikum begeistert und hat auch nebenbei fallen gelassen, dass sie gerne mal wieder hier spielen würden.

Wer allerdings mehr Lust auf Tanzen und Springen als auf Headbangen hatte, der konnte sich im Zelt „Good Weather Forecast“ anhören, die wie immer die Menge begeistert haben mit ihrem Ska-Sound, der zum Tanzen einlädt.

claasWährend „Demon Hunter“ von „The Insyderz“ abgelöst wurde, durfte auf der Mainstage der absolute Topact spielen. „Disciple“ haben schon einige Male in Deutschlang gespielt und sich somit auch schon eine deutliche Fangemeinde aufgebaut. Die standen an diesem Abend so gut wie alle im Zelt, das brechend voll war. Auch hier stand keiner still und „Disciple“ hat eindeutig gezeigt, warum sie als Topact immer wieder gebucht werden. Diese Band lässt es eindeutig krachen.

Da man aufhören soll, wenn es am schönsten ist, war „Disciple“ auch die letzte Band des Abends und man konnte mit dem Shuttlebus, der durch den Ansturm von Menschen immer ziemlich überfüllt war, wieder zurück zum Parkplatz fahren, der etwas außerhalb von der Halle liegt, da es vor der Halle nicht genügend Plätze gab.

Wer dieses Mal nicht dabei war, muss aber nicht traurig sein, sondern sich einfach schon mal den Termin für das nächste „Rock without Limits“ vormerken, das am 28.10.11 diesmal in Balingen stattfindet, damit es nicht schon wieder heißt: „Wir haben wirklich keine Karten mehr“.

[stextbox id="alert" color="000000" ccolor="ffffff" bcolor="696969" bgcolor="ffffff" cbgcolor="ffffff" image="null"]Website: www.rockwithoutlimits.de
Konzertbericht: Verena/Musik Für Uns
Fotos: Marion Leidig[/stextbox]

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