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Scream Girlz 4 – Die Scream Girlz CD

23 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 78 klicks Keine Kommentare

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Die Gesangs- und Sprachaufnahmen für die Scream Girlz CD fanden im Musikwerk Tonstudio (heute Audiostar Musikproduktion) in Neuffen statt. Udo Rinklin und Linus Haug hatten sich im Probenraum von Schulze ihr eigenes Tonstudio eingerichtet, in dem auch die Schulze CDs produziert wurden.

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Später nahm Linus Haug den Namen „Musikwerk“ mit nach Kirchheim/Teck, wo er sich ein eigenes Tonstudio einrichtete. Im Gegensatz zu Udo, der von Anfang an Bands und Solokünstler produzierte, spezialisierte sich Linus mehr auf Musik für Werbung oder Filme bzw. Medienproduktionen.

Da die Mädchen keine Instrumentalaufnahmen beisteuern konnten, wurden alle Instrumente von Linus Haug und Udo Rinklin eingespielt und arrangiert. Zum Mastern der beiden Titel (zu denen eine Lightversion von „For you“ und beide Instrumentalplaybacks kamen) fuhr Udo Rinklin nach Stuttgart in das Floridan Musikproduktions- und Mastering-Studio. Dort hörten die Studiobesitzer, die Musik für die (Kino-) Werbung machen, aber auch CDs für große Plattenlabels produzieren, die Scream Girlz Titel und beschlossen spontan, zur CD Präsentation am 06.10.1998 in Oberlenningen zu erscheinen.

Da war die Aufregung natürlich groß: Musikprofis aus Stuttgart wollten kommen, die richtige Plattenverträge anbieten können! Mit Feuereifer wurde gesungen, getanzt und gerapt. Alle drei Mädchen hatten jetzt Gesangsunterricht, die Choreografien wurden mit Hilfe der Jazztanzlehrerin ausgebaut und verbessert. Andererseits konnte es natürlich auch wieder ein Flop werden, wie mit dem sogenannten „Manager“.

Und das war so gekommen: Nach dem Auftritt beim Schulze-Konzert hatte es einen großen Artikel samt Foto im Teckboten, der regionalen Tageszeitung rund um Kirchheim/Teck, gegeben (siehe oben), in dem unter anderem erwähnt wurde, dass die drei Girlz noch nach einem Manager suchen würden. Ich hatte bisher all diese Aufgaben übernommen gehabt, dachte aber, dass die Mädchen in den Händen eines Profis besser aufgehoben seien.

Prompt meldete sich der Leiter einer Bigband, der die Mädchen unter seine Fittiche nehmen wollte. Er kam nach Oberlenningen, hörte sich die Girlz live an und checkte ab, was denn noch so an Titeln, Texten und Ideen zu erwarten wäre. Leuchtende Augen gab es, als er die Bemerkung fallen ließ, er habe gute Kontakte zu Thomas D. von den „Fantastischen Vier“. Dem würde er die Mädchen nach Unterschreiben des Managervertrags persönlich vorstellen.

Da gab es wochenlang kein anderes Thema mehr. Die drei wollten Thomas D. unbedingt kennen lernen, ihm was vorsingen und hofften, über ihn an einen Plattenvertrag zu kommen. Ich schrieb extra einen Liedtext über „Thomas D“ nach der Melodie „Johnny B.“, mein Schwager Joachim Haußmann vertonte das Ganze und die Mädels übten eifrig, um vor dem großen „Thomas“ zu glänzen.

Doch so weit kam es dann doch nicht. Nach und nach stellte es sich heraus, dass das versprochene Treffen mit Thomas D. mehr oder weniger ein Lockvogel gewesen war, den Managervertrag zu unterschreiben. Die englisch singenden und rapenden Girlz sollten nämlich mit der Bigband auf großen Festen im Bierzelt auftreten und deutsche Schlager bzw. Volksmusik singen. Als das bekannt wurde, war’s von einem Tag zum andern aus mit dem „Manager“, die extra bei einem Profi-Fotografen erstellten und gelieferten Fotos für die Bewerbungsmappe wurden umgehend zurück geholt.

Man sah der CD Präsentation also mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Spannung stieg, der Blutdruck auch.

Fortsetzung folgt…

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