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SCHULZE 1998 (5) – Neue Leute braucht(e) die Band

5 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 230 klicks Keine Kommentare

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Wer das „Schlampermäpple Nr. 13“ aus dem Jahr 1994 noch besitzt, wird feststellen, dass sich seit unserer damaligen Bandvorstellung viel geändert hat bei SCHULZE. Die Schlagstöcke hatte damals gerade Stephan Schuchardt von Uwe Hoffmann übernommen. An der Gitarre zupfte noch Volker Wagner (Anmerkung der Redaktion: Noch ein Bruder aus der musikalischen Wagner-Dynastie), den Bass bearbeitet Markus Kort. Am Saxophon war Helmut Mittermaier zu Gange, das zweite Keyboard spielte Wolfgang Sperl. Während Helmut ins ferne Berlin abdüste, ließ sich Wolfgang Sperl hier in der Nähe geschäftlich nieder. Mit Felix Nimmrichter zusammen leitet er das Musikhaus Kirchheim in der Schlierbacher Straße in Kirchheim / Teck. Wolfgang war auch der Mann gewesen, der früher zusammen mit Frieder und Udo getextet oder komponiert hat. Heute texten, dichten und komponieren Udo und Frieder weiterhin, wobei auch die „Neuen“ in der Band Gelegenheit erhalten, ihre Vorstellungen und Ideen einzubringen.

Schulze

Die SCHULZE-Diskographie

In den Jahren 1989/1990 nahm SCHULZE zwei Kassetten selbst auf. Das reichte für Demozwecke, die der Band dann Auftritte in Radio und Fernsehen einbrachten. 1992 erschien die erste professionelle CD „Paradiesvogel“, 1994 kam die zweite CD „Häng an dir“. Beide Tonträger wurden im Auftrag der Plattenfirma Ariola von Dieter Falk produziert (der auch schon die Gruppe „Pur“ produzierte). Und ganz aktuell – im Jahr 1997 nämlich – folgte „Schwarz oder weiß“, die CD, um die es beim Konzert in der Lenninger Turn- und Festhalle hauptsächlich geht. Hier waren Frieder und Udo als Produzenten in Eigenregie tätig.

Hilfestellung erhielten sie von Jay Stapley, dem Gitarristen von Marius Müller-Westernhagen und Mike Oldfield. Die Aufnahmen wurden im eigenen Tonstudio in Neuffen gemacht. Die fertige Scheibe hat der Plattenfirma „ZYX-Musik“ (das Label von z.B. Caught in the Act, Rednex, Down Low) so gut gefallen, dass sie seit Februar eine Single-Auskoppelung bundesweit vertreiben und den Titel auch in Rundfunk und Fernsehen promoten (bewerben und vorstellen). Weitere CDs sind geplant.

SCHULZE bei der Probe…

Die Redaktion des „Schlampermäpple“ (bestehend aus den drei Scream Girlz Andrea, Carolin und Kerstin samt dem Verfasser dieser Zeilen) hatte weltexklusiv die einmalige Chance und Gelegenheit, bei der allerersten Probe der neuen Besetzung mit dabei zu sein. Hier sind die Eindrücke:

Wenn die fünf SCHULZE – Bandmitglieder mit einander proben, hat es den Anschein, als würde Musikmachen das Einfachste der Welt sein. Alles geht so locker und entspannt von der Hand, dass man gar nicht so leicht merkt, welches Können und welche künstlerische Qualität hinter den gespielten Titeln stecken. Dabei kann jeder Musiker Vorschläge machen, wie man den Rhythmus am besten spielt, welche Riffs oder Licks gut passen oder wie schnell oder hart die Gesamtkonzeption eines Songs denn sein sollte.

„Spielen wir noch mal den Refrain“, oder „noch mal den halben Vers bis zum Ende“ – egal, was es ist, jeder weiß sofort, wo es lang geht – und es klappt! Alles auswendig und frei von der Leber weg. Man meint, die fünf Jungs hätten schon jahrelang miteinander gespielt, dabei sind Linus und Benno zum ersten Mal dabei, Richy noch nicht mal ganz ein Jahr. Es sind halt Profis…

Gerhard Brenner

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