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Claas P. Jambor: Popmusik auf höchstem Niveau

9 März 2010 Eingestellt von: Gerhard 194 klicks Keine Kommentare

Mein-Eindruck“Der Vollblutmusiker steckt voller Energie und ist mit seiner 4-Oktaven-Stimme ein Garant für Popmusik auf höchstem Niveau.” So steht es im Flyer von Claas-P. Jambor. Als ich das erste Mal den Flyer in der Hand halte, muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich mir gedacht: “Ja, ja, vier Oktaven… Als ob ein Mann so hoch kommt…!” Also wollte ich mich davon überzeugen - und siehe da, er kam sogar nach Tübingen in die Jakobusscheuer. Also beschlossen Leo und ich: Da gehen wir hin!

Als wir dort ankommen, ist niemand da und wir befürchten schon, dass wir die einzigen Gäste sein werden, auch deswegen, weil wir weder in Tübingen Plakate noch in der Presse Artikel gesehen haben. Aber um kurz vor Acht finden sich immer mehr Leute ein und als Einlass ist, sind die Sitzplätze sehr schnell belegt.

Die Jakobusscheuer ist ein kleines Gemeindehaus und so wie dort habe ich mir schon immer ein Stehlampen-Konzert vorgestellt: Klein, kuschelig, vertraut, auch wenn man die Leute, mit denen man im Raum sitzt, nicht kennt. Um Acht kommen immer noch mehr Leute und man holt mehr Stühle, damit die ca. 30 anderen Leute nicht alle stehen müssen. Aber auch die reichen nicht und so müssen die anderen stehen. Jedenfalls war es sehr voll.

class3Um Viertel nach Acht kommt dann auch Claas auf die Bühne und fängt an. Und ich bin ab dem ersten gesungenen Ton total fasziniert von seiner Musik! Als drittes Lied kommt dann “Samuel” dran und ich kann mich von seinen vier Oktaven überzeugen: Unglaublich! So hoch kommen wahrscheinlich nicht mal manche Frauen! Schon während dieses Liedes entscheide ich: Das ist mein neues Lieblingslied! Obwohl ich im Laufe des Abends noch ungefähr drei andere neue Lieblingslieder finde, unter anderem auch “Friend in Need”, es spricht mir wirklich aus dem Herzen!

Zwischen den Liedern erzählt Claas dann noch von seinen Erfahrungen in anderen Ländern, seiner Ansicht von Gott und von der Welt und von Schwaben und ihren heiß geliebten Maultaschen und meint, wir sollten doch mal Aal statt Hackfleisch reinfüllen, dann würden sie die Menschen aus dem Norden auch essen… Meiner Meinung nach bleibt da aber schön das Hackfleisch drin! Aber bei dem Thema “Kartoffelsalat in der Brühe oder nicht” muss ich ihm Recht geben: Der Salat muss raus!

Während des Konzertes muss das Publikum dann auch mithelfen: Bei “All my Life” muss das Publikum den “dauerkranken” (oder existiert er einfach nicht? :) ) Gitarristen ersetzen und im Refrain eine Melodie mitsingen, auch bei “Samuel” und “Reggae hat nur drei Akkorde” und vielen anderen Liedern muss das Publikum mitsingen, -klatschen oder mitschnipsen. Letzteres ist wirklich lustig, sehr anhörenswert. :) Wie das ganze Album! Das wollte ich mir auch kaufen, aber ich hatte nicht genug Geld dabei… :(

Nachdem Claas das letzte Lied gespielt hat, bei dem übrigens die ganze Jakobusscheuer mitgesungen hat, gibt es geschätzte drei Minuten Applaus und eine Zugabe: “Open Skies”. Als es danach auch wieder ewig andauernden Applaus classgibt, gibt es auch eine zweite Zugabe, aber weil unser Bus fährt, müssen wir schweren Herzens gehen und als Claas, der gerade anfangen will zu spielen, uns sieht, meint er: “Das war deutlich!” :)

Ich muss sagen, Claas hat wirklich alle meine Vorstellungen übertroffen!!! Ich bin völlig begeistert von ihm und seiner Musik!
Er hat seit Donnerstag einen neuen Fan. :)

[stextbox id="alert" color="000000" ccolor="ffffff" bcolor="696969" bgcolor="ffffff" cbgcolor="ffffff" image="null"]MySpace: www.myspace.com/claaspjambor
Konzertbericht: Melissa
Thumbnail/Fotos: Leonie/Musik Für Uns[/stextbox]

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