Interview mit „For Me And My Sons“ (1)
14 September 2009 Eingestellt von: Gerhard 150 klicks Keine Kommentare

Name, Vorname, Nickname:
Stadelmaier, Achim, Acher
Alter, Wohnort, Beruf bzw. Ausbildung:
27, Walddorfhäslach, Radiovolontär
Ich spiele folgende Instrumente:
Klavier, Trompete, fünf Akkorde auf der Gitarre
Hast Du Gesangsunterricht?
Nein.
Frühere Bands, an denen ich beteiligt war:
Panhellenismus, eine Projektband für „Bühne frei“ (ein Jugendabend in Walddorfhäslach, den es leider nicht mehr gibt). Das hat damals sehr viel Spaß gemacht, weil viele coole Leute beteiligt waren. Seit ein paar Jahren singe ich auch in unserer Gottesdienstband.
Musikalischer Werdegang:
Ganz klassisch: Blockflöte in der Grundschule. Dann seit über zehn Jahren Trompete im Posaunenchor des CVJM. Mit 22 hab ich angefangen, Klavier zu spielen. Ich habe mir ein Songbook von Joshua Kadison gekauft, obwohl ich überhaupt nicht spielen konnte. Eine Freundin hat mich damals ausgelacht. Das hat mich motiviert. Dann habe ich ein halbes Jahr in Denver/ Colorado studiert. Dort hatte ich viel Zeit, um am Flügel im Wohnheim zu spielen. Eine Zeit, die mir auch musikalisch viel gebracht hat. Die Amis haben ein viel lockeres Verhältnis zur Musik, selbst diejenigen, die Musik studieren. In erster Linie geht es darum, den Spaß am Musikmachen nicht zu verlieren. Das war irgendwie inspirierend. Als ich einmal am Flügel saß, wurde ich sogar gefragt, ob ich Musik studiere. Natürlich war das amerikanische „Schleimkultur“ und ein wenig lächerlich. Aber andererseits auch ein bisschen bezeichnend für den dortigen Umgang mit Musik.
Auf die Idee, Musik zu machen, bin ich gekommen, weil:
Den ersten Song habe ich für meine damalige Freundin und jetzige Verlobte aufgenommen. Das klingt ziemlich kitschig – der Song war es auf jeden Fall. Schlecht war er eigentlich auch. Aber das war nicht so wichtig. Sie hat sich gefreut und ich mich deshalb auch. Außerdem war es damals wie heute eine tolle Möglichkeit, bestimmte Botschaften und Gefühle zu transportieren. Das geht mit Musik am Besten!
Musikalische Vorbilder sind:
Ich habe keine konkreten musikalischen Vorbilder. Ich liebe Musik an sich und das beeinflusst mich natürlich. Ich höre schon seit ich denken kann alles Mögliche. Ich mag amerikanischen Mainstream-Pop/Rock sehr (The Calling, Goo Goo Dolls, Parachute, Howie Day, Third Eye Blind, Daughtry, etc.). Ich mag auch viele Popklassiker (Chicago, Toto, Michael Jackson etc.), Rock in allen Varianten (Foo Fighters, Switchfoot, Finch, Emery, Kings of Leon etc.) und vieles mehr. Es ist auch immer spannend, wenn man „neue“ Bands entdeckt. Hört euch mal Amber Rubarth oder Weaver at the loom an. Auch Jason Reeves hätte es verdient, hierzulande öfter gespielt zu werden.
Meine Hobbys sind:
Musik machen in jeglicher Form. Zeit verschwenden im Internet. Außerdem Handball, Sport allgemein. Freunde treffen und sich auf einen Spiele-Abend mit neuen Spielen einlassen, weil es sich meist lohnt. Filme schauen.
Wenn ich zum Essen eingeladen werde, wähle ich:
In der Hinsicht bin ich Kind geblieben. Pizza ist immer ganz weit oben. Pommes und Schnitzel auch. Zwiebelrostbraten ist auch was sehr Gutes.
Beim Trinken sage ich nicht nein zu:
Einem kühlen Radler. Apfelsaftschorle ist auch gut.
Im Kino / TV schaue ich gerne:
Ich mag viele Filme. Von Action mit Bruce Willis und explodierenden Autos bis Teenagerfilmchen mit Julia Stiles. Es gibt Situationen, da brauche ich einen Film wie „Before sunrise“, in anderen ist „The Prestige“ genau richtig. „Little Miss Sunshine“ ist einer meiner Lieblingsfilme. Die Charaktere sind einmalig und der Soundtrack auch! Im TV schaue ich immer noch gerne „The Simpsons“. Allerdings gibt es da auch gute und schlechte Episoden. „Family Guy“ hat einen lustigen Humor. Man sollte beides aber eigentlich auf Englisch anschauen.
Im Radio / von CD höre ich gerne:
Ich bin ein großer Fan von AFN (American Forces Network). Das ist ein Sender von und für das hier stationierte US-Militär. Die spielen die mit Abstand beste Musik, weil sie sich deutlich von den restlichen Sendern abheben. Dort läuft eben auch viel vom US-Markt, was man hier noch keine drei Millionen Mal im Radio gehört hat. Allerdings labern sie etwas zu viel und die patriotischen Werbespots sind manchmal etwas nervig. Ansonsten mag ich DASDING vom SWR. Die haben gute Moderatoren, meistens interessante Themen und recht abwechslungsreiche Musik. Leider sind aber viele Radiosender in Deutschland zu formatiert und trauen sich zu wenig. Der wirtschaftliche Druck schadet der Vielfalt. Die Radiolandschaft in den USA fand ich dagegen sehr erfrischend!
Bist du nach irgendetwas süchtig? (Alkohol, Nikotin, Schokolade, Internet…)
Ich denke nicht, nein. Außer vielleicht nach Schokolade.
Bei welchem historischen Ereignis wärst du gerne dabei gewesen?
Beim WM-Finale 1954 in Bern.
Meine Mum sagte einmal zu mir:
„Bist das du?“, nachdem sie ins Zimmer kam und grade The Calling mit „Anything“ lief. Ich hab mich bedankt für die netten Worte.
Mein schönstes For Me And My Sons-Erlebnis:
Die fertige EP in Händen zu halten!
Zum zweiten Teil des Interviews geht es – hier.





Kommentar hinterlassen