Home » Dui Pfeifel

Eisbär Knut im Schlauchboot

20 Februar 2010 Eingestellt von: Gerhard 201 klicks Keine Kommentare

Eisbär Knut - 400Dui Pfeifel in der Wendlinger Zeitung am 16.02.2010

Nach einem halben Jahr Auftrittspause: Dui Pfeifel im Club Live

WENDLINGEN. Nach einer halbjährigen Auftrittspause luden die acht musikalischen Spaßmacher von Dui Pfeifel kürzlich in den Club Live in Wendlingen ein und rockten das Haus, wie man es von ihnen gewohnt ist. Als Support hatten sie die Drei-Mann-Band „Notstand“ aus Wendlingen mit an Bord. Als Überraschungsgast konnte Comedian „Philli Vanilli“ gewonnen werden, der mit seinen Pointen Premiere feierte.

Nach der Begrüßung durch Dui-Pfeifel-Bandmitglied Jan Block legten die Nachwuchs-Punker von Notstand, die erst im vergangenen Dezember ihr CD-Release gefeiert hatten, los. Treibende Schlagzeug-Klänge, der harmonierende Bass und die gekonnt gespielte E-Gitarre samt Gesang gefielen dem zahlreich erschienenen Publikum sehr gut. Die überaus rhythmischen deutschsprachigen Songs, in denen es beispielsweise um einen „schlechten Liebesfilm ohne Happy End“ oder die verhasste „Bäckerschlange“ geht, luden zum Tanzen und Pogen ein, was von den Zuschauern auch gerne genutzt wurde. Zur Abwechslung gab es auch langsamere Rhythmen und etwas leisere Töne, um „sich gegenseitig in den Arm zu nehmen“. Logisch, dass die Band nach ihrem rund 45 Minuten dauernden Auftritt nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gelassen wurde.

Als Überraschungsgast betrat nun Comedian „Philli Vanilli“ die Bühne, der in seiner Premiere nicht vor brisanten politischen Themen wie Barack Obama, Guantanamo, Terrorismus oder den Piraten vor Somalia zurückschreckte. Bei innenpolitischen oder allgemeinen Späßen erntete er die meisten Lacher.

Zu fortgeschrittener Stunde startete dann der große Auftritt von Dui Pfeifel, auf den die Fans so lange hatten warten müssen. Der kleine Saal im Club Live, der vorher schon gut gefüllt gewesen war, platzte nun mit seinen inzwischen rund 200 Besuchern vollends aus allen Nähten. Wie immer in feinem Anzug und Krawatte, ließen es sich die Ska-Funk-Punk-Rocker nicht nehmen, das versammelte Publikum von der ersten Sekunde an mitzureißen und zum Tanzen, Klatschen und Singen zu bringen. Zwei Schlagzeuge, mehrere Gitarren, Bass, Keyboard, Trompete, Posaune und Saxophon – wo gibt es das sonst?

Eisbär Knut - AEs ging hin und her auf der Bühne – und bei den begeisterten Zuschauern ebenfalls. Das ist das Schöne an Dui Pfeifel, dass fast bei jedem Song die Besetzung wechselt. Mal singt einer der Drummer, dann wieder einer der Gitarristen oder Blechbläser. Heftig ging es zu bei einem der wenigen englischsprachigen Songs, „No Rats“. Besonders gefiel auch das Lied über „Eisbär Knut“, der tatsächlich in weißem Fell und Maske auf der Bühne erschien und nach seiner Gesangseinlage mit einem Schlauchboot über die hochgehaltenen Arme des Publikums surfte.

Eine Tänzerin brachte zusätzlichen Schwung auf die Bühne. In die Menge geworfene Softbälle taten ein Übriges, die Zuschauer in Bewegung zu halten. An dramatische Filmmusik erinnerte der Titel „Wüste“, wo besonders die Bläser und Gitarren zur Geltung kamen. Tanzen und Pogen war beim Lied über das „Niveau“ angesagt. So ging es volle zwei Stunden lang hin und her – der Kontakt zum Publikum riss nie ab. Anerkennendes Pfeifen, Johlen und Klatschen waren der verdiente Lohn für die acht Jungs von Dui Pfeifel, die natürlich auch nicht ohne Zugaben nach Hause gelassen wurden.

[stextbox id="alert" color="000000" ccolor="ffffff" bcolor="696969" bgcolor="ffffff" cbgcolor="ffffff" image="null"]Website: www.duipfeifel.de
MySpace: www.myspace.com/duipfeifelskunk
Thumbnail: Gerhard/Musik Für Uns[/stextbox]

Das könnte Dich auch noch interessieren:

Schlagworte: , , , , , , , ,

Kommentar hinterlassen

Kommentar hier hinterlassen, Trackback auf deiner Seite einfügen oder Kommentare als RSS abonnieren.