Dui Pfeifel im Interview
25 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 113 klicks Keine Kommentare
Das große Interview am 13.04.2009
Die Fragen stellte Stephi. Da die Antworten von unterschiedlichen Bandmitgliedern stammen, wurden die einzelnen Sprecher durch „Gedankenstriche“ voneinander getrennt…
1. Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen?
(Sie lachen) Nach einem Gig von den Bands, von denen wir alle herkommen, haben wir uns bei einem Freund von Thomas getroffen und beschlossen, diese Band (Dui Pfeifel) zu gründen. Wir hatten dort eine Flasche Wein, die nicht ganz so gut geschmeckt hat. Irgend jemand hat dann „Pfui Deifel“ (Schwäbisch für „Pfui Teufel“) gesagt – und so sind wir auf „Dui Pfeifel“ gekommen. Wir haben das einfach umbenannt. Wisst ihr eigentlich noch, wie die anderen Varianten hießen? – „No Rats“ oder irgend so was Ähnliches. – Aber der Bandname war blöd! – Wir haben dann beschlossen, wir machen nur einen Songtitel daraus und keinen Bandnamen.
2. Seit wann gibt es euch als Band?
(Noch mehr Gelächter – nach einigem Hin und her einigt sich die Band auf:) November 2006. – Also drei Jahre!
3. Woher kennt ihr euch?
Also eigentlich alle so aus gewissen Bands raus. Die meisten von uns spielen nebenher noch in anderen Bands. Und daher kennt man sich halt. – Wir haben gemeinsame Auftritte gehabt. – Die meisten kennen sich auch schon von viel früher. Den Tommy kenne ich seit der ersten Klasse, meinen Bruder kenne ich schon immer… – Es gibt auch Verbindungen über den Musikverein oder Jugendchor. Man kennt sich… – (Es werden alle Bands aufgezählt, in denen die Mitglieder sonst noch vertreten sind oder waren. – Näheres dazu in den Einzel-Interviews.) Die Hübschesten aus allen Bands haben sich dann zu „Dui Pfeifel“ zusammengeschlossen. (Alle lachen)
4. Habt ihr ein Auftritts-Highlight?
Das Zeltspektakel in Wendlingen, oder das erste Konzert, Avanti. – Was auch noch gut war, war das Kultur Open Air. – Also, auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir nicht.
5. Wo würdet ihr gerne noch auftreten?
(Großes Gelächter) Rock am Ring wäre schon geil, von der Bühne her oder so. Allerdings braucht man dazu viel Glück. Bei so netten „Umsonst & Draußen“ – Festivals. Dort mal ne Chance kriegen. – Oder halt größere Festivals. Um dort mal das ganze Flair zu erleben und die Leute mitzureißen. – Tille, willst du da noch was dazu sagen? – Also, ich bin ja eher der Minimalist in der Band. Mich zieht’s ja nicht auf so große Bühnen. Ich hab’s gern kleiner und beschaulicher. – Unser Problem ist halt, dass wir mit acht Leuten und jeder Menge Equipment auf der Bühne stehen, da braucht man entsprechend viel Platz. Es kommt aber auch viel Sound von der Bühne runter, das heißt, in kleineren Räumen wird das oft auch schnell zu laut. – Wir sind eben für die großen Bühnen gemacht!
6. Wie würdet ihr euren Musikstil beschreiben?
Ach du Schreck! – Das Problem ist, dass wir gar keinen richtigenMusikstil haben, weil wir alle möglichen Stilrichtungen – von Ska angefangen,über Punkrock, Marsch und Polka bis asiatisch, Hip Hop, Hardcore und Funkspielen – also, da ist alles Mögliche drin. Unser ursprüngliches Ding war schonne Ska-Band. – Der Hauptteil ist Ska-Punk-Rock. – Ein Riesen-Quatsch halt! – Es muss hauptsächlich Spaß machen… – Also, wir überlegen uns nicht vorher, waswir machen wollen, sondern wir legen einfach mal los, wenn wir ein Lied machen.Und dann schauen wir, was dabei heraus kommt. – Wir überlegen aber auch nichtmal danach… (Gelächter) – Ein Reggae-Lied haben wir auch noch, fällt mirgerade so ein. – Wir nehmen uns immer vor, ein Ska-Lied zu machen – und da wirddann meistens nichts draus!
7. Habt ihr Fans, die…
Nein! (Riesen-Gelächter) – Entschuldigung! – Noch mal von vorne…
Habt ihr Fans, die fast immer bei den Konzerten von euch dabei sind?
Wir? – (Noch größeres Gelächter) Ja, ein paar Leute gibt’s da schon… – Ja, man sieht auch Freunde von uns und so. Es sind eigentlich inzwischen schon einige – man kann schon sagen, dass wir inzwischen einen recht großen Fan-Stamm haben.
8. Bekommt ihr Rückmeldung von euren Fans?
Ja. – Ich hab mal gehört, dass es sehr viel Spaß machen muss, weil es nicht so wie jedes Konzert ist. Weil auch sehr viele verrückte Sachen passieren und man auf unsere Musik auch gut tanzen kann. – Wie gesagt, sehr vielseitig, verrückt und lustig. – Das habe ich auch schon öfter mal gehört, dass wir eben eine Band sind, die nicht so ist wie alle, sondern auch mal was Anderes, Neues macht. Und das kommt, glaube ich, ganz gut an.
9. Wie läuft bei euch eine Bandprobe ab?
Man trifft sich um Sechs, fängt um Sieben an zu spielen… – …um halb Achte! (Alle lachen) – Und das läuft immer so bis kurz vor dem Konzert. Dann wird’s panisch. Alle bekommen Hektik. Aber es geht konzentriert und strukturiert voran. – Und dann fällt uns um halb Acht noch ein, dass wir auch beim Soundcheck noch proben können – und dann gehen wir alle wieder heim! (Gelächter) – Das ist immer die letzte Instanz: Dass wir am Soundcheck noch proben können. – Und machen tun wir’s nie! – Ich glaube, so richtig ernsthaft proben tun wir so zwischendurch mal… – So richtig schwierige Stellen werden schon ein paar Mal durchgenommen. Bei Stücken, die so standardmäßig runter laufen, braucht man auch nicht so viel zu machen. – Es darf eben nie der Witz fehlen. Der Schwung ist immer mit dabei. – Ein blöder Spruch muss auch immer kommen. – Und man muss die Musik spüren! – Es ist auch schon passiert, dass wir einfach mal das Licht aus gemacht haben. Und plötzlich ging es voll ab. Alle schauen sich an: „Hey, da kommt ja plötzlich richtig was rüber!“ – Was man selbst nicht von sich geglaubt hätte. – Unplugged haben wir immer mit einem grünen Lichtschlauch geprobt, weil mit dem normalen Leuchtstoffröhrenlicht ging das einfach nicht.
10. Habt ihr einen Bandmanager?
Nö. – Es gibt Zwei, die denken, sie wären das. (Herzliches Gelächter) – Einen Manager, der das offiziell macht, haben wir nicht. – Findet erst mal nen Manager, der was mit uns machen will! – Wollen wir eigentlich auch nicht. – Außer, einer würde zu uns sagen: Ihr kriegt jetzt so und so viel Geld, dann vielleicht. – In Frage käme nur einer, der das in unserem Interesse machen würde. – Der müsste zu uns halt passen. – Und das ist schwierig. – Wir wollen uns treu bleiben. Das ist das Wichtigste. Wir wollen einfach Spaß für uns selber haben. – Sonst kommen wir auf der Bühne auch gar nicht mehr authentisch rüber. – Einen Dirigenten könnten wir uns mal anschaffen, der uns die Einsätze gibt. (Gelächter) – Und kurz vor dem Gig wäre manchmal eine Gitarren-Lehrer ganz gut. (Noch mehr Gelächter)
11. Was habt ihr mit eurer ersten Gage gemacht?
Wir haben eine CD gemacht und Tausend Stück pressen lassen und haben das Geld da mit rein genommen.
12. Bei welchem historischen Ereignis wärt ihr gerne dabei gewesen?
Der Jan hat mal ne Rallye mitgemacht, von Oberstaufen nach Jordanien, und hat gewonnen! – Deshalb sind wir auch schon mal mit PLO-Tüchern aufgetreten. – Für uns ist das jetzt historisch! (Hinweis: Die anderen Ideen haben wir in die Einzelinterviews verschoben.)
13. Wie sehen eure Zukunftswünsche aus?
Dass es so weitergeht wie jetzt. – Viel Spielen, Spaß und Spannung… – …und Schokolade. – Ja, ein Schokoladen-Brunnen backstage! – Wir sind nicht so ne Band, die sich einbildet, irgend wann mal voll berühmt zu werden. Wir würden natürlich nicht nein sagen, aber wir wollen einfach nur unseren Spaß haben. – Ich will in den „Dui Pfeifel“–Nightliner und dann einfach nur los fahren! – Das wäre schon ein Traum!
14. Was wollt ihr euren Fans noch sagen?
Kommt, habt Spaß, feiert mit uns! – Wir hoffen, ihr werdet noch mehr. – Bringt eure Freunde mit! – Freundinnen! (Gelächter)
Vielen Dank für eure Antworten!
Dui Pfeifel erreicht man unter der Band-Homepage:
http://duipfeifel.du.funpic.de/
oder bei MySpace:
http://www.myspace.com/duipfeifelskunk
Anfragen oder Booking siehe dort.





Kommentar hinterlassen