CEiL in Waiblingen in der Villa Roller am 21.02.2009
25 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 86 klicks Keine Kommentare

»Zielscheibe« im Jugendhaus Trafo in Köngen
von Stephi
Vor drei oder vier Wochen gingen die ersten Konzerttermine für das Jahr 2009 von der Band CEiL online. Wunderbar, denkt sich da die Stephi, gleich mal schauen, ob da was in der Nähe ist …
Super, am 21.02. spielen sie in Waiblingen in der Villa Roller, da könnte man doch hingehen. Kalender geholt und dann festgestellt, dass da noch was Anderes im Kalender steht. Nämlich Zielscheibe, Frieder und Scarlet Drawl im Jugendhaus Trafo in Köngen.
Na gut, was macht man denn ja jetzt? Bis vor ein paar Tagen habe ich mich dann auch nicht entscheiden können, zu wem ich lieber gehen möchte … Letztendlich wäre ich wahrscheinlich eher zu CEiL gegangen. Den erstens ist das näher, zweitens hab ich die Jungs lange nicht mehr gesehen und drittens wäre das nächste Konzert, auf das ich danach erst wieder hätte gehen können, im April gewesen. Aber da ist der Stephi natürlich die wunderbare Idee gekommen: Warum nicht zu Beidem gehen? Und so ist es dann letztendlich auch gekommen …
Samstag, 19:30 Uhr. Ich fahre noch schnell im Nachbarort vorbei, eine Freundin abholen – und los geht’s zur Villa Roller nach Waiblingen. Parkplatz gesucht und gefunden und rein in die gute Stube. Die drei Jungs von CEiL waren noch beim Soundcheck. Aber nur noch eine Minute lang, dann kamen sie runter von der Bühne und erst einmal Hallo gesagt.
Dann hieß es noch eine halbe Stunde warten und sich die Zeit mit einer Flasche Cola und einer Tasse Kaffee vertreiben. Sich über das spannende Thema der neusten Nagellackfarben unterhalten und diskutieren, ob man zu blauen Augen grünen Nagellack tragen darf (es gibt ja nichts Wichtigeres, über das man sich unterhalten kann … *räusper*) und dann war die halbe Stunde auch schon schnell herum und CEiL kam auf die Bühne.
Ich staune immer wieder über die Jungs … Die sind echt abgegangen. Der Ergi (Sänger) ist sogar zweimal runter von der Bühne ins Publikum gekommen und hat da weiter gerockt und hat dabei auch einmal seine Gitarre ausgestöpselt. War schon sehr geil.
Das Publikum war (leider) relativ zurückhaltend, obwohl man schon gemerkt hat, dass alle irgendwie Bock hatten, diesen Sicherheitsabstand vor der Bühne aufzulösen. Aber da auch (noch) nicht ganz so viele Leute da waren, traute es sich keiner so richtig, wirklich nach vorne zu kommen. Wie auch immer und trotz allem … Konzert war toll und schon nach einer dreiviertel Stunde leider wieder vorbei.
Dann hatten wir etwa 21:45 Uhr. „Wenn wir jetzt noch nach Köngen wollen, müssen wir uns aber beeilen ….“ So sah die Sache aus. Also schnell „Tschüss“ gesagt und los gefahren.
An dieser Stelle ein großes „Sorry“ an die Band »Taken From None« – denn eigentlich war das das Album-Release von der Band. Da hätten wir eigentlich schon da bleiben können. Aber wir hatten es uns schon fest vorgenommen gehabt, noch nach Köngen zu fahren. Da konnte (mich zumindest) niemand mehr von abhalten …
Nach 25 Minuten waren wir auch schon da. Erstaunlich schnell gefunden – kein einziges Mal verfahren – und das ohne Navi und ohne Google Maps.
Also waren wir um etwa 22:30 Uhr im Trafo und wir wussten ja nicht, wann welche Band denn spielt. Es stellte sich heraus, dass Frieder als Erstes gespielt hatte, die würden wir also heute Abend nicht mehr live sehen. Und »Scarlet Drawl« war gerade auf der Bühne, als wir ankamen. Die spielten aber auch nur noch fünf Minuten. Wobei man aber schon sagen muss, dass die sich auf jeden Fall ganz gut angehört haben. Die schau ich mir auch noch irgendwann mal ganz an …
Dann kam »Zielscheibe«. Ich hatte gehofft, dass wir mindestens noch »Frieder« oder »Zielscheibe« zu sehen bekommen würden. Mit Frieder hat das nicht wirklich geklappt, aber dafür haben wir dann das ganze Konzert von Zielscheibe gesehen. War sehr lustig.
Ganz so voll war das Jugendhaus Trafo leider auch nicht wirklich … Faschingszeit ist wohl doch nicht so ganz perfekt für Konzerte. Na gut, mir (und wahrscheinlich auch ein paar anderen Leuten) war es schon Recht, denn so sehr stehe ich nicht auf Fasching.
Aber trotz nicht ganz so vollem Haus hat »Zielscheibe« ihr Publikum zum Tanzen und Abgehen gebracht. So viel kann man auf jeden Fall sagen. Was ich dann auch irgendwie schon lustig fand: Der Sänger von Zielscheibe ist, wie der Sänger von CEiL, von der Bühne runter und im Publikum voll abgegangen.
Nach einer Stunde war dieser Teil des Abends dann auch wieder vorbei und zeitlich gesehen war es kurz nach Mitternacht. Lange haben wir uns dann aber auch nicht mehr in Köngen aufgehalten und sind wieder nach Hause gefahren.
Es hat eigentlich alles planmäßig gut geklappt und insgesamt kann man schon von einem tollen Abend sprechen.
Bis zum nächsten Konzert,
Stephi
Foto von CEil: Stephi





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