toolsANDtomatoes: Markus Dürr – Gitarre
28 Oktober 2009 Eingestellt von: Gerhard 272 klicks Keine Kommentare
Name, Vorname, Nickname:
Also Nickname hab ich keinen! – Markus Dürr. Ich hab noch nen zweiten Namen: Philipp.
Alter, Wohnort, Beruf bzw. Ausbildung:
Ich bin 30 und wohne in Sindelfingen. Abitur, Zivildienst, Studium in Ludwigsburg und jetzt Hauptschul-Lehrer in Sindelfingen.
In der Band spiele ich (singe ich):
Gitarre.
Frühere Bands, an denen ich beteiligt war:
Frühere, vor toolsANDtomatoes, nichts Ernstzunehmendes, aber parallel halt Bands von Freunden, wo ich ab und zu mal mitgemacht habe. Aber nichts, was man erwähnen muss eigentlich. Wenn mal irgendwo jemand ausgefallen ist, dann als Aushilfe. Aber sonst nichts
Musikalischer Werdegang:
Blockflöte, in der Grundschule war das, glaube ich. Und dann irgendwann mal Trompete. Aber das war fast parallel mit Gitarre. Ja, aber ich krieg wahrscheinlich nicht mehr so viel hin. Töne kriege ich schon noch raus, so ein paar Tonleitern kriege ich noch hin, aber nach ner halben Stunde wäre wahrscheinlich Schluss! Mit 12, 13 oder so habe ich mit Gitarre angefangen, die Trompete kam dann ein bisschen später. Die Trompete habe ich immer wieder mal in die Ecke gestellt, denn da muss man halt immer sehr viel üben wegen dem Ansatz und so. Gitarre übe ich freiwillig, weil das einfach Spaß macht. Ich hab erst mit Akustik Gitarre angefangen, Konzert Gitarre, und bin dann eigenständig umgestiegen.
Musikalische Vorbilder sind:
Ja, das fängt hier an und hört da auf! Es gibt viele, die ich cool finde, aber das sind nicht unbedingt Vorbilder. Nicht in dem Sinn, dass ich jetzt sage, ich will so wie die spielen oder so. Ich mag im Prinzip gute Gitarristen halt schon gern. Aber ich setze mich jetzt nicht da hin und will so werden wie die. Also Vorbild: Ich finde es gut, wenn einer gut spielen kann, aber ich kenne meine Grenzen, sagen wir’s mal so.
Zur Band bin ich gekommen wegen / durch:
Nein, die kamen alle durch mich da hin! (Lacht) – Ja, das war so! Ich hab mit nem Kumpel angefangen, einem Keyboarder, und der hat daheim so ein Mini-Studio gehabt und die hatten einen Computer, mit dem man aufnehmen konnte. Und das hat mich fasziniert. Wir haben gesagt: Machen wir ne Band! Und mittlerweile haben wir zehn Jahre halt zusammen.
Meine Hobbys sind:
Motorrad fahren. Wenn ich dazu komme. Fahrrad fahren. Joggen. Spazieren gehen.
Wenn ich zum Essen eingeladen werde, wähle ich:
Es kommt darauf an, wo – finde ich. Oder?
Verena: Ganz normales Restaurant.
Markus: Ich esse zum Beispiel ganz gern asiatisch. Oder italienisch.
Beim Trinken sage ich nicht nein zu:
Bier, Cola, einem guten Wein. Wasser (lacht). Viel Wasser trinken, das ist wichtig! Das müsst ihr alle machen!
Im Kino / TV schaue ich gerne:
Im Fernsehen die Simpsons. Im Kino? Wann war ich das letzte Mal im Kino? – Ich hab natürlich Star Trek angeguckt, so ein bissel. Nee, ohne Witz! Früher hab ich das nach der Schule immer geguckt irgendwie. Das fand ich lustig. Dann kam der Kinofilm – und das hab ich mir dann angeguckt. Ich guck eigentlich alles – vom Beziehungsdrama über Jagd über Actionfilme über Komödie eigentlich alles. Nur Horrorfilme mag ich nicht, da kann ich nicht schlafen nachher.
Im Radio / von CD höre ich gerne:
Beim Autofahren hör ich Radio und da hör ich eigentlich alles an. Ich hab halt einen Sender, den ich eingestellt habe – und das war’s dann. Von CD höre ich Rock. Ich hör die Heller Copters zum Beispiel recht gern. Ich hab auch so alte AC/DC oder Bands, die vergleichbar sind oder so. Blues hör ich auch gern, aber nicht so viel. Und abends alleine Jazz oder so.
Mein Opa sagte einmal zu mir:
Dass ich mehr Spätzle essen muss, wenn ich was werden will! Der hatte bestimmt Recht, aber irgendwie funktioniert das bei mir trotzdem nicht! (Gelächter)
Mein schönstes Band-Erlebnis:
Vorhin (beim Band-Interview) hab ich schon gesagt: Beim Plättländ (Festival). Das war das Schönste dieses Jahr bisher. Und eigentlich ist das immer was Cooles irgendwie. Ich kann das jetzt nicht festlegen auf eine Sache.
Das würde ich mit der Band gerne noch erreichen:
Das ist ne schwere Frage, weil ich jetzt eben den Job hab und den auch sehr gern mach, auf jeden Fall. Und der natürlich auch seine Zeit braucht. Von dem her ist die Band auf jeden Fall Hobby – und wir gucken jetzt natürlich schon, was passiert. Ich hab jetzt irgendwie noch ein Jahr und dann mach ich ein Sabbat-Jahr. Da wollte ich eigentlich reisen. – Ich weiß es nicht, was ich da sagen soll. Ich nehm’s einfach, wie’s kommt. Ich bin kein Typ, der da groß plant. Das ist vielleicht auch ein Fehler, aber mir geht’s halt darum, einen Ausgleich zu haben vom Alltag. Und das funktioniert eigentlich ganz gut. Und da nehme ich natürlich mit, was geht! Wenn wir jetzt bei Rock am Ring spielen sollten, sage ich nicht nein. Aber das muss sich mit meinem Job vertragen. Den würde ich wahrscheinlich nicht aufgeben wollen. Denn es ist halt schön, ich kann’s reduzieren. Ich sag dann, ich arbeite irgendwie 20, 30 oder 40 Prozent oder so. Dann kann man auch noch Musik machen. Aber mal schauen.
Bei welchem historischen Ereignis wärst du gerne dabei gewesen?
Wann war’s? 1492 – Kolumbus in Amerika. Das wäre bestimmt cool gewesen. Oder der Mauerfall. Ich hab das damals halt vor dem Fernseher verfolgt als kleiner Bubi und so. Aber das hätte mich schon gereizt, dabei zu sein. Gut, jetzt ist es für mich wichtig, damals hat es mich nicht interessiert. Aus jetziger Sicht hätte es mich schon gereizt, da mit drauf gestanden zu sein und zu den andern da rüber zu gucken.
Bist du nach irgendetwas süchtig? (Alkohol, Nikotin, Schokolade, Internet…)
Eigentlich nicht.
Was bringt dich auf die Palme?
Wenn Leute nicht die Wahrheit sagen. Vor allem, wenn ich weiß, dass es nicht die Wahrheit ist. Wenn ich’s nicht mitbekomme, dann juckt’s mich eigentlich nicht. Wenn mich aber einer anschwindelt und ich krieg’s mit oder so, dann ist das nicht cool.
Was macht dich glücklich?
Sommer, Sonne, Sonnenschein. Also, wenn’s schönes Wetter ist, bin ich irgendwie anders drauf als wenn es so ist wie jetzt gerade. Regen und so. Da bin ich melancholisch. Und wenn die Sonne schön scheint, morgens schon, das macht mich glücklich!
Deine Hass- und Lieblingsfächer in der Schule?
Ja, das kann man jetzt immer noch sagen. Also, was ich nicht gern mache, ist zum Beispiel Bio, Chemie und so, weil ich’s einfach früher als LK (Leistungskurs) hatte und das hat mich enttäuscht, weil man so viel rechnen musste dabei (in Chemie). Mittlerweile finde ich Mathe irgendwie cool. Aber das ist aus Schülersicht und Lehrersicht was Anderes, finde ich. Aber das macht mir sehr viel Spaß – und natürlich finde ich Deutsch gut. Musik liegt vielleicht nahe, dass das auch cool ist, aber es ist je nach dem was man für Leute hat in der Klasse aus Lehrersicht eher auch mal stressig. Da fand ich’s als Schüler ziemlich cool. Deutsch ist schon cool. Da kann man alles machen.
Den Fans möchte ich noch sagen:
Ich freue mich immer, wenn jemand da ist beim Konzert und richtig schön Party macht. Ich hoffe natürlich, dass die alle ihre Freunde und Freundinnen mitbringen und dass das immer mehr werden und dass Leute sich dafür begeistern. Ich hab’s vorhin schon gesagt: Es wäre cool, die missionieren ihre Freunde und alle kommen nächstes Mal mit fünf Leuten im Schlepptau oder so. Das fände ich geil.
Vielen Dank für die Auskünfte!
Stephi & Verena





Kommentar hinterlassen