Spring Prock am 18.04.2009 im Schützenhaus Neuffen
22 Juni 2009 Eingestellt von: Gerhard 87 klicks Keine Kommentare
Bericht von Melissa und Leonie
Samstag, der 18.04.2009. Heute geht’s zum Spring Prock in Neuffen, von nulltarif organisiert. Weil die Bus- und Zugverbindung nicht so toll ist und wir (Leo und ich) schon zum Soundcheck der Jungs dürfen, hat Gerhard uns noch eingeladen, davor zu ihm zu kommen.
Also Ruftaxi nach Tübingen bestellt. Das kam aber irgendwie nicht und so musste Leos Vater uns nach Tübingen fahren. Im Bahnhof aufs Gleis 2 gerast und in den Zug gesprungen und in Metzingen wieder ausgestiegen. Von dort aus zum Bus gerannt (erstmal in die falsche Richtung) und ab nach Neuffen.
Dort angekommen, hieß es nur noch, das Haus von Gerhard zu finden… NUR NOCH?! Am Anfang sind wir in die richtige Richtung gelaufen, weil Leo eine Art Karte gemalt hatte, auf der ungefähr die Richtung aufgezeichnet war, in die wir gehen sollten. Also ab geht’s.
Wir laufen. Und laufen. Und laufen. Und laufen. Und irgendwann fällt uns auf, dass wir irgendwie in die falsche Richtung laufen! Also zwei Männer nach der Straße gefragt. Die sagen uns, dass wir den ganzen Weg zurück sollen. Also wieder zurück. Mittlerweile laufen wir schon fast 15 Minuten planlos durch die Gegend.
Dann, irgendwann nach 25 Minuten Herumirrerei, finden wir das Haus von Gerhard. Also klingeln wir mal und Gerhard macht uns die Türe auf und begrüßt uns. Wir bekommen die Homepages gezeigt und erzählen ein bisschen von uns und reden über die Nullers.
Nach ca. 30 Minuten geht’s dann auch schon ab zum Soundcheck ins Schützenhaus. Dort wuseln überall die Jungs von nulltarif und Starkstrom, der Supportband, rum. Alle, inklusive Tille, begrüßen und dann kamen Anita, Jimmy und Denny auch schon. Große Freude, bisschen geredet und dann wurde fleißig der Sound gecheckt.
Ziemlich witzig, was die Jungs alles erzählen, wenn die Mikros richtig eingestellt werden sollen =). Als dann alle Instrumente und Ohrknöpfe so tun, wie sie sollen, versuchen wir, die Jungs nach draußen zu bekommen, aber irgendwie sind nie alle da.
Als sich alle mal draußen gefunden haben, macht Gerhard Fotos mit uns und den Nulltarifleranern. Danach haben wir Jules stellvertretend für die ganze Band ein nachträgliches Ostergeschenk überreicht: Ein riesiges Osternest für alle. Mal schauen, ob Jules alles allein aufgefressen hat =). Dann waren auch schon alle weg, nach Hause, um sich frisch zu machen.
Gerhard ist dann auch nach Hause und hat Anita das Amt der Erziehungsberechtigen für uns zwei für diesen Abend überreicht, weil wir beide noch nicht 18 sind. Wir laufen alle ein bisschen in der Location rum, und so langsam trudeln die ersten Gäste ein. Wir machen uns auf die Suche nach etwas Essbarem, da der Grill mit den roten Würsten noch nicht an ist.
Irgendwann kommen wir dann zu dem Schluss, dass wir einfach nichts essen. Weil uns allen kalt ist, bequemen wir uns mal nach drinnen und unterhalten uns mit Anita über alles Mögliche. Dann füllt sich der Raum und Starkstrom bereiten die Bühne vor. Um ca. 20 vor Neun geht’s dann los mit der Show von Starkstrom.
Wir sind noch im Energiesparmodus und bleiben weiter hinten und unterhalten (was heißt unterhalten, wir haben uns mehr oder weniger angebrüllt :)) uns mit Annette, die auch dazugekommen ist.
Nach 40 Minuten ist dann nulltarif dran. Die Jungs trinken erstmal einen Kurzen (glaube ich, man hat es nicht richtig gesehn) und los geht’s: Das Schützenhaus wird in feinster Pussyprockmanier zum Beben gebracht.
Für ihr Heimspiel haben sich die Jungs einiges einfallen lassen: Zuerst haben alle mal ihre Instrumente untereinander getauscht, soll heißen: Jules hat Schlagzeug gespielt, Tobi gesungen, Danny hat Bekanntschaft mit dem Bass von Denis gemacht und der gelernte Gitarrist Denis ist zurück zu seinen Wurzeln.
Tobi hat dann ein umgeschriebenes “König von Deutschland” bzw. “Sänger von Nulltarif” zum Besten gegeben. Dann, als Nächstes, durfte Tille Schlagzeug spielen, da er einjähriges Schlagzeug-Aufbau-und-bei-Unplugged-Konzerten-Cajonspieler-Jubiläum hatte. Und sie haben drei Zugaben gegeben, darunter auch “Helga”.
Nach eineinhalb Stunden war dann mal wieder viel zu früh Schluss, ich (Meli) hab mir noch schnell ein Plektrum bei Jules abgeholt, da ich alle meine verloren hatte und ich dringend noch üben sollte =), haben Tille auch noch sein Osternest und sein Geburtstagsgeschenk gegeben und uns noch mit den Jungs unterhalten.
Dann zu Anita, Jimmy, Denny, Carina, Jojo und Annette Tschüss gesagt und dann die Jungs in der Location versucht zu finden, um uns noch von ihnen zu verabschieden (nach 15 Minuten auch alle gefunden) und dann ging’s auch schon wieder nach Hause. Aber in sechs Tagen sehen wir sie ja alle wieder, bei den Rock Days in Bad Urach.
Bis dahin, viele liebe Grüße,
Meli und Leo
Foto von Gerhard





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