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nulltarif in Metzingen und Heidelberg

3 Oktober 2009 Eingestellt von: Gerhard 120 klicks Keine Kommentare

Von Melissa

Metzingen 1Man schreibt Freitag, den 25.09.2009. Leo und ich sind auf dem Weg nach Metzingen, da ist nämlich heute das “Jugendkulturfestival” und die Jungs von Nulltarif spielen da auch. Als wir in Metzingen ankommen, ist es schon dunkel, was die Suche nach der Stadthalle nicht wirklich erleichtert. Leo hat zwar einen Plan gemacht, aber irgendwie hilft der uns nicht viel weiter und wir irren zehn Minuten quer durch Metzingen.

Metzingen 2Dann wird es uns zu bunt und wir fragen einen Mann, wo es denn zur Stadthalle gehe. Der sagt uns dann, dass er auch gerade auf dem Weg dorthin ist und wir folgen ihm. Nach zehn Minuten Laufen hören wir dann auch schon Schlagzeug und Bässe von rechts und wir gehen entlang einer Schwimmhalle in die Stadthalle. Kurz darauf gehen wir auch wieder raus, weil wir uns vor der Halle mit Nedde treffen wollen. Wir sehen sie dann auch gleich.

Metzingen 3Weil uns langweilig ist, gehen wir uns noch ein Eis holen. Auf den Bänken vor der Halle unterhalten wir uns und warten, bis Nulltarif dran sind oder uns mit dem Flippi begegnen, weil wir denken, dass sie ja irgendwie in die Halle müssen. Und weil wir wissen, dass sie es nicht so mit der Pünktlichkeit haben, warten wir eine ganze Weile.

Irgendwann entschließen wir uns dann doch, wieder rein zu schauen – und wer steht da schon auf der Bühne? Ja genau, Nulltarif spielen schon… Wie wir später erfahren haben, sind sie schon seit drei Uhr da, kein Wunder haben wir sie nicht gesehen… Wir bekommen ungefähr noch eine dreiviertel Stunde von ihnen mit, inklusive der neuen Songs “Pirates of Neuffen” und “Erdbeereis”, bei dem Jules’ neues Effektgerät eindrucksvoll eingeweiht wird. Außerdem bekommen wir noch von Jules erzählt, dass Denis vorhin noch schwimmen war… Wir haben ihn vorhin nicht gesehen ;).

Metzingen 5Nachdem das Konzert zu Ende ist, unterhalten wir uns noch mit den Jungs über ihren Auftritt in Thüringen und dann geht’s auch schon wieder nach Hause… Es war ein kurzes, aber trotzdem schönes Konzert! Und wir müssen jetzt schnell ins Bettchen, weil wir ja schon am nächsten Tag nach Heidelberg fahren…

Die Nacht ist dann auch schon wieder viel zu kurz und mein Wecker klingelt um acht  Uhr… Also auf nach Tübingen zum Bahnhof, von dort aus geht’s dann nämlich nach Stuttgart und von da nach Heidelberg. Heute schleppe ich meine ganze Familie mit, die gehen nämlich noch so lange auf das Stadtfest, solang wir beim Konzert sind…

Heidelberg 1Nach 1 1/2 Stunden Zugfahrt sind wir dann auch in Heidelberg und machen uns auf den Weg zum “40. Heidelberger Herbst”. Da die bigFM-Bühne genau am anderen Ende des Marktes ist, müssen wir uns ca. eine Stunde lang durch die Straße schlängeln und aufpassen, dass wir uns nicht irgendwo verlieren. Nach drei Versuchen (Mann, gibt’s da viele Musikbühnen!) finden wir dann auch die bigFM-Bühne.

Heidelberg 2Weil wir die Jungs überraschen wollen, passen wir auf, dass uns niemand sieht und schleichen uns hinter die Bühne. Da steht dann auch der Flippi mitsamt Jules und wir überraschen ihn von hinten. Der ist auch erstaunt, wie wir überhaupt hergekommen sind und wir unterhalten uns noch kurz. Kurz darauf kommt auch Denis und weil der am Abend davor noch sagte, wir sollen doch herwandern (in Anlehnung an das Lagerfeuerkonzert beim Schloss Lichtenstein), veräppeln wir ihn und sagen, wir seien hergewandert. Das glaubt er uns aber auch nicht (wieso denn? 200 Kilometer in neun Stunden kann doch jeder schaffen!). :)

Heidelberg 3Wir machen uns wieder auf den Weg, um uns ein wenig auf dem Markt umzusehen und die Jungs machen ihren Soundcheck. Als wir dann wieder da sind, sind sie schon fast fertig und wir suchen uns einen Platz und machen es uns gemütlich. Die Stimmung ist trotz der Uhrzeit nicht schlecht (man muss bemerken, dass sie schon um halb Drei spielten!) und die Jungs spielen fast zwei Stunden.

Heidelberg 4Mitten im Konzert kommen dann auch Anita, Jimmy und Denny und auch sie sind überrascht, wie wir es denn hierher geschafft haben. Nach dem Konzert stelle ich allen noch meine Schwester vor (das war das erste Mal seit dem Wohnzimmerkonzert, dass sie die Jungs gesehen hat) und wir reden noch ein bisschen mit allen, bevor sie dann auch schnell einpacken und gehen müssen, weil sie noch einen Termin haben.

Wir verabschieden uns von allen und machen uns wieder auf den Weg Richtung Heimat.

Danke Jungs, für dieses schöne Wochenende!!

Melissa

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