Kernen-Stetten rockte
26 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 69 klicks Keine Kommentare
… mit Claas P. Jambor und Lifetape

Es ist geschafft. Unser erstes eigens Konzert…
… und man muss schon sagen: Es war ein super schönes Konzert. Das evangelische Gemeindehaus war voll, Lifetape haben voll rein gehauen als Support und die Leute waren begeistert – nach einer Pause ging es dann chilliger weiter mit Claas P. Jambor.
Da ich gebeten wurde, noch mal hier zu erwähnen, wie ich bzw. wir auf die Idee gekommen sind, so was zu veranstalten und was überhaupt die Gründe dafür waren, schreib ich jetzt noch mal „kurz“ was darüber, bevor es mit dem richtigen Konzertbericht weiter geht ;-) (wen das nicht so interessiert, kann auch runter scrollen zu der Überschrift: „Die Stunden vor dem Konzert“).
1. Die Idee und die Vorbereitungen
Also ich war irgendwann Anfang dieses Jahres mal wieder draußen spazieren und hatte meinen MP3-Player dabei. Da lief gerade Samuel Harfst und irgendwie kam mir da dann der Gedanke in den Kopf „Hmmm … wäre irgendwie schon cool, wenn der mal bei uns in Stetten spielen würde.“ So hat die Sache angefangen. Aber eher als Traum – bis ich und ein paar Freundinnen, die ich mit der Idee angesteckt habe, eines Tages spontan unseren Pfarrer darauf angesprochen haben. …
Und dann ging es tatsächlich los. Nur, dass wir nicht Samuel Harfst genommen haben, sondern Claas P. Jambor. Das hat sich auch einfach angeboten, weil Dietmar Wagner, der Organisator von Ilses Stehlampenrock, sowieso den Claas im Juni hier in die Gegend holen wollte und wir dann zusammen Werbung machen konnten. … Weil wir so was zum ersten Mal gemacht haben, tauchten natürlich immer wieder Fragen auf, die es zu klären gab. Zum Glück standen uns da viele Menschen zur Seite, die wir mit unseren (teilweise vielleicht etwas blöden) Fragen löchern konnten. Beim Kirchengemeinderat mussten wir die Sache auch noch durchbringen, besprechen, wie Werbung gemacht wird, wer sich an dem Abend des Konzertes an die Kassen setzt und natürlich auch die Frage, ob wir einen Support wollen – und wenn ja, dann wen?, tauchte mit auf …
Das war eine spannende Angelegenheit, die Sache mit dem Support. Wir wollten Lifetape total gerne dabei haben, aber das Problem war, dass den Jungs die Zeit gefehlt hat (man muss schon sagen, dass die sechs Jungs echt viel nebenher machen), ihre Songs alle auf unplugged um zu stellen, denn es sollte ursprünglich ein reines Unplugged-Konzert werden. Es hat viele Telefonate und Gespräche gegeben, bis wir uns dann entschieden haben: Wir wollen Lifetape als Support für den Claas haben, egal ob plugged oder unplugged. Die Entscheidung war also gefallen und wir machten uns natürlich schon ein bisschen Sorgen, ob das dann auch wirklich so funktioniert, weil so eine Mischung aus den beiden Versionen gibt es ziemlich selten. Aber einfach geil, wie gesegnet dieses Konzert dann war und wie super es gepasst hat. Ich glaube echt nicht, dass irgend jemand von uns damit gerechnet hat, dass es so gut klappen würde. Gott hat mal wieder seine Stärke bewiesen. So schön, wie viele Leute im Vorfeld für dieses Konzert gebetet haben … wir Mitarbeiter, der Gebetskreis der Landeskirchlichen Gemeinschaft, die Kirchengemeinde Stetten, viele Freunde, die Jungs von Lifetape … Danke für alle diese Gebete. Das Konzert war gesegnet – einfach schön, wie Gott uns das zeigt, dass alles klappen kann, auch wenn es ungewöhnlich ist.
Aber bevor ich zum eigentlichen Konzert komme, noch kurz was zu den Gründen, warum wir das machen wollten: Der erste Grund ist eigentlich, dass wir diese Erfahrung, ein Konzert zu organisieren, einfach mal selbst machen wollten. Nebenbei bemerkt: Ich habe einen riesigen Respekt vor allen, die ganze Festivals auf die Beine stellen. Wir hatten mit unserem kleinen Konzert nämlich schon Einiges zu tun.
Dann ist derzweite Grund, dass in Stetten einfach auch mal ein bisschen waspassieren sollte. Das Dritte ist, dass wir die etwas „unbekanntere“Musikszene gerne unterstützen wollen, denn es gibt viele regionale undchristliche Musiker, die voll viel drauf haben, während oben in denCharts teilweise der größte Müll läuft …
Und der vierte Grundist, dass wir immer mal wieder gegen dieses Vorurteil ankämpfen müssen,dass Christ zu sein heißt, jeden Tag Bibel lesen, das Vater Unserbeten, streng und ohne Spaß zu haben leben, sonntags in die Kirchegehen und 500 Jahre alte Kirchenlieder zu singen. Und darauf habenviele halt keinen Bock. Aber das zeigt auch, dass dann viele einfachkeine Ahnung haben. Wer schon mal auf einem christlichen Konzert oderFestival war oder auch bei Freizeiten, der weiß, dass da die Leuterichtig abgehen können – teilweise mehr als auf „nicht christlichen“Konzerten. Und dass die Atmosphäre dort einfach genial ist und man dieAnwesenheit Gottes spüren kann. Ich kann und will niemanden zwingen, anGott zu glauben, aber ich finde, die Leute sollten wissen, dass da mehrist … Und die Hoffnung, dass vielleicht ein oder zwei oder ein paarmehr Leute den Weg zu diesem Konzert finden, die so etwas noch nichtkennen, war der vierte Grund. … Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. ;-)
2. Die Stunden vor dem Konzert
Jetzt aber zurück zum eigentlichen Konzerttag: Wir haben uns natürlich schon mittags getroffen, aufgebaut und dekoriert. Irgendwann gegen 14 Uhr kam dann der Getränkehändler vorbei und hat uns mit Cola, Fanta, Sprudel und so weiter versorgt, einen riesigen Kühlschrank inklusive. Dann um etwa halb 3e kam dann auch die Technik an: Johannes Sikler (Sänger von Lifetape) mit zwei Helfern (sorry, ich hab ein echt schlechtes Namensgedächtnis …). Johannes Vater, Joe Sikler, gehört „Sikler Veranstaltungstechnik“, und der hat uns das dann auch alles zur Verfügung gestellt. Besonders toll waren die bunten Lampen, die sie mitgebracht haben.
Dann trudelte im Laufe der nächsten zwei Stunden der Rest der sechsköpfigen Band Lifetape ein, bis sie dann um halb Fünf komplett waren. Den Rest aufgebaut und dann ging es los mit dem Soundcheck. Es hat zwar ein wenig gedauert, bis alles seine richtige Lautstärke hatte, aber wie sagt man doch so schön: Gut Ding will Weile haben – und beim Konzert nachher hat dann auch alles gestimmt.
Gegen Sechs kam dann auch der Didi (Dietmar Wagner) an, natürlich mit Ilses Stehlampe, die in Didis Auto mit Sicherheits-Tresor stand (das ist nämlich nicht irgendeine Lampe, sonder Ilses Stehlampe. Und wer die noch nicht kennt, hat echt eine Bildungslücke ;-)). Werbematerial fürs Open Skys, das „Super Zwei“ – Konzert und das Diakonie Festival war auch dabei und wurde überall aufgehängt und auf den Tischen verteilt. Selbst bei den Toiletten wurde nicht halt gemacht. Da hat man dann schließlich auch ein bisschen Zeit, sich die Werbung genau anzuschauen. ;-)
Der Didi hat dann auch mit dem Claas telefoniert, der (nach unserem Plan), spätestens so um 18:30 Uhr da sein sollte, aber wie sollte es auch anders sein: Claas steht im Stau. Ist aber auch wirklich nichts Neues – das war beim Open Skys letztes Jahr und bei seinem Konzert im Schützenhaus in Neuffen letztes Jahr im September das Gleiche. Da hab ich es auf jeden Fall mitbekommen, dass da jemand wohl zu spät dran ist. ;-)
Aber da Claas die Zeit für den Soundcheck auch in der Pause zwischen Lifetape und ihm reichen würde, weil er alleine mit Gitarre wirklich nicht lange braucht, machte uns das nicht sonderlich viel Sorgen.
Dann wurde es langsam ernst … Jetzt war es schon 18:30 Uhr, das hieß, nur noch eine Stunde bis zum Beginn. „Die Lifetapler“ waren inzwischen fertig mit dem Soundcheck und allem, also ging es noch ans Essen. Das mit der Pizza hat allerdings nicht so gut geklappt, wie wir uns das gedacht haben. Wir haben schon mittags irgendwann die Mitarbeiter-Pizza in den Ofen geschoben. Die ist zwar außen teilweise richtig schwarz geworden, aber innen drin war die noch gar nicht durch und etwas lätschig … Na ja, man muss sich halt irgendwie zu helfen wissen, also haben wir sie ganz durchgeschnitten und so noch mal in den Ofen geschoben. Das hat dann auch irgendwie geklappt – oder viel mehr: Man konnte sie essen. Nee, also sie war endlich heiß und wir haben uns halt die Stücke raus gepickt, die noch nicht ganz so verbrannt waren. Das ging dann auch ganz gut. ;-) Den Rest haben wir dann auf Papptellern zur Seite gelegt und das, was da am Abend noch inzwischen kalt und verbrannt lag, haben wir dann weggeschmissen … Bei Lifetape haben wir die Pizza dann gleich am Anfang auseinander geschnitten. Das hat den Pizzarand aber trotzdem nicht vor Schwärze geschützt. Wie auch immer – beim nächsten Mal benutzen wir den Herd. Also nicht für die Pizza, aber Spagetti oder so sind auch eine Alternative … Obwohl, so Spagetti zu kochen auch nicht gerade einfach ist. Da muss man nämlich echt aufpassen, dass aus „al dente“ nicht „al matsche“ wird. ;-)
Aber jetzt wieder weg vom Essen und zurück zur Musik, denn um die geht es bei Konzerten normalerweise.
3. Das Konzert
Es war inzwischen irgendwas vor 19 Uhr und es waren schon ein paar Leute da. In der nächsten halben Stunde füllte sich der Hof vor dem Gemeindehaus und das Gemeindehaus selbst. Und um 19:20 Uhr kam dann der Claas endlich an. »Hallo« gesagt – und dann haben wir ihn auch schon wieder „alleine“ beim Didi gelassen, denn langsam wurde es Zeit für Lifetape, auf die Bühne zu gehen … Und für mich auch, denn ich musste die Band ankündigen und den Leuten noch kurz erklären, wie diese ungewöhnliche Zusammenstellung heute ist und warum das Gemeindehaus nur hinten im Raum bestuhlt ist – und dass in der Pause nach Lifetape die Stühle, die am Rand standen, dann aufgestellt werden, damit beim Claas dann alle sitzen konnten.
Ich bin dann in den Nebenraum neben der Bühne rein geplatzt, von wo ich dann auf die Bühne gehen wollte und wo Lifetape gerade anfangen wollten zu beten. Ich hab dann auch mitgebetet – und das war echt toll, weil man so kurz davor einfach noch mal in sich gehen konnte und Gott um Beistand bitten konnte. Ich finde das voll super von Lifetape, dass sie vor ihren Auftritten zusammen beten.
Tief durch geatmet danach und dann ging es schon auf die Bühne. Ich war schon ziemlich nervös gewesen den ganzen Tag über (Klappt auch alles? Wie werden die Leute die Kombination finden? Geht es von der Lautstärke? … Aber Vorfreude war natürlich auch dabei – weil ich wusste ja irgendwie, dass es eigentlich nur gut werden kann, wenn man Gott auf seiner Seite hat und er das alles segnet) – Aber die Nervosität kurz bevor man auf die Bühne steigt ist größer, als wenn man dann oben steht und anfängt zu reden, dann geht das auch wieder. Mir fehlt halt noch ein bisschen die Erfahrung da oben auf der Bühne. Ich hab mich in der Vergangenheit nicht gerade um so was geschlagen – aber inzwischen denke ich mir auch, dass es eigentlich gar nicht so schlecht ist.
Weil mir die Nervosität schon etwas anzusehen war, hab ich den Didi gefragt, wie er sich denn vor seinem ersten selbst organisierten Konzert so gefühlt hat. Und er hat gemeint, er war auch total nervös. Und das hat mir echt total geholfen. :-) Inzwischen macht der Didi das total gechillt alles – egal, ob es jetzt um die Organisation geht oder darum, jemanden auf der Bühne anzusagen.
Aber zurück zur Bühne: Also ich hab Lifetape kurz angesagt, die Sache mit den Stühlen erklärt und wie wir uns dass alles so gedacht haben – und dann kamen die sechs Jungs alle auf die Bühne und los ging das Konzert.
Und es war eine super tolle Stimmung. Echt krass, wie die Leute abgegangen sind. Vom Headbanging bis zum Pogen war echt alles dabei im Publikum. Und Lifetape hatten ihren Spaß auf der Bühne – das hat man gesehen. Die gehören da einfach hin. Wunderschöne Lieder haben sie … Vom Ohrwurm hoch zehn namens »Einzigartig« (wenn ich einen Ohrwurm habe von Lifetape, dann ist es meistens der), Gänsehautfeeling bei »Zeit« und »Presence« bis hin zum Mitsing-Song »Immer weiter«, der als Zugabe gespielt wurde. Das Publikum musste den Song erst erraten und dann selbst singen, und dann würden Lifetape ihn als Zugabe spielen. Das hat auch super geklappt und alle hatten bei dem Spiel ihren Spaß. Ich zitiere Sänger Johannes: „Also, ihr müsst des Lied erraten und dann spielen wir ne Zugabe … Okay, ihr habt gewonnen … aber wir auch, weil wir spielen natürlich gerne noch eine Zugabe!“
Also Lifetape haben echt gerockt – das muss man einfach sagen.
Nach der Zugabe musste ich dann wieder auf die Bühne, zusammen mit der Franzi, und kurz sagen, dass es jetzt ein Pause gibt, in der dann auch wieder voll bestuhlt wird (was auch nur fünf Minuten in Anspruch genommen hat, weil voll viele mitgeholfen haben) und ich habe auch Lifetape ein Geschenk überreicht als Dankeschön, dass sie hier gespielt haben und für die ganzen Techniksachen und so.
Dann ging es quasi in eine zwanzigminütige Pause. Noch ein paar bekannte Gesichter gesehen und begrüßt. Das Gemeindehaus war voll und dementsprechend waren auch Einige da, die man kannte – und da musste man sich natürlich fürs Kommen und alles bedanken … und natürlich nach haken, wie sie es bis jetzt fanden. Aber dazu später noch. ;-)
Claas hatte inzwischen Soundcheck gemacht und Ilses Stehlampe stand auch schon auf der Bühne. Dann hab ich mich kurz mit dem Claas abgesprochen, dass ich noch kurz auf die Bühne gehe und ihn ankündige und nachher, bevor er die Zugabe spielt, auch noch mal drauf muss. Und ihn auch noch gefragt, ob es okay ist, wenn er gefilmt wird (Danke an dieser Stelle an Hans Nägele fürs Filmen. :-)) – Mit einem Zwinkern meinte er dann zu mir: „Kein Problem – aber nur wenn ich den Film dann auch haben kann.“
Also bin ich auf die Bühne gegangen und ich finde diesen Effekt immer wieder faszinierend, dass man bei den Scheinwerfern immer nur die ersten Reihen gut sehen kann und dann, je weiter es nach hinten geht, nichts mehr. Ich stand dann neben der Stehlampe von der Ilse, und hab so was gesagt wie … : „Das ist übrigens Ilses Stehlampe … Aber das wollte ich euch eigentlich gar nicht erzählen.“ Ich weiß echt kaum noch was, was ich an dem Abend so von mir gegeben habe, aber der Satz ist hängen geblieben. ;-)
Dann ist Claas auf die Bühne gekommen. Und der hatte echt mal wieder Einiges zu erzählen … also ich hab ihn ja inzwischen schon ein paar Mal live gesehen, aber ich finde es echt faszinierend, wie er es schafft, jedes Mal etwas anderes zu erzählen. Gut, manchmal gibt es kleine Überschneidungen, aber es gibt immer irgendwas, was er noch nicht erzählt hat und worüber man lachen kann.
Claas hat sich erst mal ein wenig beschwert wegen dem Essen (also die Pizza hat er zum Glück nicht zu Gesicht bekommen :P), denn er hat versucht, noch etwas beim Griechen bei uns im Dorf zu ergattern. Das Essen war allerdings erst fertig, als er schon auf die Bühne musste. Deshalb wurde der Gyros immer kälter im „Backstage-Bereich“, bis er den Didi dann aufgefordert hat, den Gyros dem Ersten im Publikum zu schenken, der sich bereit erklärt, zwei CDs und ein T-Shirt von ihm zu kaufen. Da hat sich dann auch jemand gemeldet und hat den Gyros bekommen, aber ob er die CDs und das T-Shirt gekauft hat, ist die andere Frage. ;-)
Claas hat etwa 1½ Stunden gespielt. Dann musste ich wieder auf die Bühne (da war es etwa halb Elf), zusammen mal wieder mit der Franzi, weil jemand die Geschenke halten musste. :P Das ist echt fast wie Weihnachten gewesen … Jedenfalls musste ich einfach noch voll vielen Leuten danken … Gott natürlich, weil er das ja alles so unglaublich unterstützt und gesegnet hat, dann dem Didi, Lifetape, Sikler Veranstaltungstechnik, allen, die mitgeholfen haben und uns bei Fragen zur Seite gestanden sind, dem Kirchengemeinderat und so weiter … Dann musste ich noch das »SuperZwei« – Konzert und das »Open Skys« ansagen und dann gab es noch Geschenke … für den Didi, wegen seiner unglaublichen Hilfe und den vielen Telefonaten und Gesprächen, bis wir da mal alles unter einem Hut hatten, und noch für den Claas was Kleines. Er verdient zwar mit dem Konzert, aber so ganz ohne irgendwas ihm zu geben, wollten wir ihn auch nicht gehen lassen. Also gab es noch für ihn ein kleines Witzebuch mit 500 Musikerwitzen drinne … Die teilweise schon etwas böse sind, muss ich sagen. Ich hab davor nämlich auch mal ein bisschen reingeschaut. ;-)
Eine Freundin hat danach zu mir gemeint, ich hätte auch ein bisschen weniger reden können bei meiner „Dankesrede“ (Ich finde „Rede“ klingt so, als ob ich über eine halbe Stunde gelabert hätte?!). Aber ich hätte es auch blöd gefunden, zu niemandem Danke zu sagen auf der Bühne. Das wäre mir irgendwie undankbar vorgekommen. Aber egal. :P Ich versuche, es beim nächsten Mal kürzer zu halten (was mir bei meinem Bericht hier aber gerade nun wirklich nicht gelingt ^^).
Ich hab dann allerdings auch noch vergessen, www.musikfueruns.de zu erwähnen … Das ist die Seite, die hauptsächlich Bands und Solokünstler aus der Region vorstellt und für die ich nebenher arbeite, und wo ich dann auch alle möglichen Infos zum Konzert veröffentlichen konnte. Und wo man auch Interviews mit Claas P. Jambor findet und irgendwann in nächster Zeit dann hoffentlich auch eins mit Lifetape. Aber gut, das hab ich leider nicht mehr gesagt, dafür die anderen Sachen – und man darf ja auch mal was übersehen. ;-)
Dann ging es weiter mit der ein oder anderen Zugabe vom Claas und dann war es auch schon vorbei … unglaublich, wie Zeit vergeht. Da zählt man die Wochen bis zu dem Konzert, dann ist der Tag endlich da, und kaum hat man sich versehen, ist er auch schon wieder vorbei.
Danach haben wir noch ein wenig aufgeräumt und mit den Leuten geredet. Und wir haben richtig tolles Feedback bekommen. Eine Frau hat zu mir gemeint, dass wir das super organisiert haben … Ein paar Andere haben gemeint, dass das super geklappt hat mit der Kombination von plugged und unplugged. Viele fanden es gut, dass man nicht von Anfang an sitzen musste, sondern erst ein wenig abgehen konnte und sich danach ganz entspannt beim Claas hinsetzen konnte. Jemand anderes hat zu mir gemeint, dass es auch von der Musik generell her gut war – es war für jeden etwas dabei. Die einen fanden Lifetape etwas besser als Claas, die anderen fanden den Claas etwas besser als Lifetape, aber gut fanden sie generell beide. :-) Viele „ältere“ Konzertbesucher haben auch gemeint, dass sie mit der Lautstärke bei Lifetape gar kein Problem hatten, und viele haben auch gemeint, dass sie Lifetape sich gerne noch mal anschauen möchten. Also die Lautstärke hat sich auch gar nicht als Problem raus gestellt. Unsere Erleichterung war riesig. Das könnt ihr uns glauben!
Das aller tollste Kompliment an uns war glaub, dass wir von ein paar Leuten gehört haben, dass wir es nicht bei einem Konzert belassen sollen. Das war so eins der schönsten Dinge, die wir am gesamten Abend zu hören bekommen haben! Richtig, richtig schön. …
Erstaunlich ist auch, dass ich so in den Tagen vor dem Konzert noch gedacht hab: „Nach diesem Konzert denke ich erst mal zwei Wochen nicht an ein Zweites … Warten wir erst mal ab, wie es wird und was die Leute dazu meinen.“ Na ja, die zwei Wochen haben sich dann verkürzt auf zwei Tage. Am Sonntag saßen wir schon wieder zusammen und haben über die Fortsetzung gesprochen.
Das Tolle daran ist auch: Da wir jetzt fest gestellt haben, dass beides im Gemeindehaus funktioniert, plugged und unplugged, haben wir jetzt quasi die Wahl, wie das nächste Konzert aussehen wird. Ihr dürft gespannt sein, was da als Nächstes kommt … Und wir hoffen, euch bei der Fortsetzung alle wieder zu sehen.
Danke auf alle Fälle an alle, die gekommen sind und uns unterstützt haben. Danke, Danke, Danke!
Stephi
Foto: Nedde





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