Rock in Rechberghausen am 16. August 2009 (3)
27 August 2009 Eingestellt von: Gerhard 177 klicks Keine Kommentare
Von Sarah
Nachdem ich erst am Freitag aus Amerika zurückgekommen bin, war dann am Sonntag gleich das erste Konzert nach meinem Urlaub. Da ich beim Veranstalter nach Pressekarten für mich und eine weitere Begleitperson gefragt hatte und ich am Samstag immer noch nicht wusste, wen ich denn nun eigentlich mitnehme, war ich froh, als sich Stephi dann noch bei mir meldete und fragte, ob die Karte noch zu haben wäre. Ich freute mich nun noch mehr auf das Konzert und somit habe ich mich dann also am Sonntag um kurz vor 13 Uhr mit ihr in Rechberghausen (bei Göppingen) getroffen.
Das Wetter war fast schon ZU perfekt: Circa 30 °C, die mir dann im Laufe des Tages auch einen ordentlichen Sonnenbrand bescherten und sich meistens wie mindestens 35 °C anfühlten. Aber wir sahen es positiv und waren froh, dass es nicht regnete.
Nachdem wir dann an der Tageskasse unsere Pressekarten abgeholt hatten und ich meinen Foto-Pass in den Händen hielt, konnten wir auch endlich aufs Konzert-Gelände. Circa zehn Stunden Rock-Musik und jede Menge Top-Acts erwarteten uns.
Um 13:00 Uhr ging es dann auch schon los: Old Age Revolution machte den Anfang und spielte eine halbe Stunde lang ihre Songs. Ich kannte die Band nicht, fand sie aber recht gut.
Danach spielten von 13:35 Uhr bis circa 16:15 Uhr Charmin Carmen, Parkhaus, Luxusband, Crekko und Reisegruppe Fischer jeweils circa eine halbe Stunde. Dazwischen wurde immer die Bühne umgebaut und der freundliche Rock-In-Rechberghausen-Bühnen-Mensch erzählte etwas über die jeweils nachfolgende Band. Parkhaus und Luxusband haben mir persönlich am besten gefallen, da sie sich von der Masse abhoben und die Lieder daher etwas Besonderes waren.
Die Musiker waren aber insgesamt alle ziemlich gut und die Hitze ließ sich durch die Lieder besser ertragen. :) Der Nachmittag verging also und um circa 16:55 Uhr spielte dann endlich die Band, auf die ich mich neben Jennifer Rostock und Die Happy schon am meisten gefreut hatte: nulltarif. Obwohl ich sie schon zig Mal live gesehen habe, freu ich mich immer wieder auf sie und es macht jedes Mal wieder Spaß zuzuhören.
Doch irgendwie hatten sie heute ihren absoluten Pech-Tag und Tille schien fast zu verzweifeln. Eine Gitarre nach der anderen ging während des Auftrittes kaputt, sodass Sänger Julian dann irgendwann einfach ohne Instrument weitergesungen hat. Trotz den technischen Zwischenfällen war der Auftritt der „Pussyprocker“ wie immer gelungen und die Menschenmasse, die bisher wegen der wahnsinnigen Hitze nur faul im Gras saß, bewegte sich auch endlich mal in Richtung Bühne und es kam Stimmung auf.
Mein Foto-Pass verschaffte mir zusätzlich die Möglichkeit in den abgesperrten Bereich für die Fotografen zu kommen. So stand ich also neben den ganzen männlichen Presse-Fotografen von Fernsehen und Zeitung als einzige Frau direkt vor der Bühne und versuchte, die Bands so gut es ging mit meiner Kamera abzulichten.
Nach nulltarif kamen dann noch Jennifer Rostock, Die Happy und Mia, die eindeutig die Highlights des Konzertes waren. Jetzt tauten die Besucher endgültig auf und die Stimmung war bombig. Ich hatte alle drei Bands noch nie live gesehen, doch ich war sofort begeistert – vor allem von Jennifer Rostock. Diese Frau ist klasse! Von der ersten bis zur letzten Minute war Action auf der Bühne, die Gäste wurden bestens unterhalten. Die Happy war auch super und Sängerin Marta brachte die Menge mit ihrem powergeladenen Sound zum rocken.
In der Pause suchten Stephi und ich dann den Tille. Als wir ihn endlich gefunden hatten und mit ihm plauderten, erzählte er, dass er für vier Monate nach Kanada gehen wird. Wir waren etwas geschockt… damit hatten wir nicht gerechnet. Doch in der Hoffnung, dass die Zeit schnell vorbei gehen wird, haben wir ihm viel Erfolg beim Studieren und vor allem viel Spaß im kalten Kanada gewünscht. An dieser Stelle: Komm heil wieder, wir brauchen dich noch. :)
Der Abend neigte sich also langsam aber sicher dem Ende zu und da ich am nächsten Morgen wieder arbeiten musste, hörte ich mir Mia nicht mehr bis zum Schluss an, sondern verabschiedete mich nach einem heißen, aber absolut geilen Tag von Stephi, Tille und Co. und fuhr mit einem Kumpel wieder zurück nach Hause.
Bis zum nächsten Konzert.
Liebe Grüße,
Sarah





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