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Unplugged am 13.03.2009 in Scharnhausen

26 Juli 2009 Eingestellt von: Gerhard 112 klicks Keine Kommentare

Von Verena

Unplugged

Jetzt mach ich mich, eine gute Woche nach dem Konzert, auch mal an das Bericht-Schreiben. Irgendwie dauert das bei mir immer so lange, woran das wohl liegt?  :D

Dafür war am dem Freitag bei mir, vor dem Konzert, noch einigermaßen Stress angesagt, den ich mir eigentlich noch nicht mal hätte machen müssen, aber was soll’s. Ich hatte davor nämlich noch Training und hab es geschafft, innerhalb einer Viertelstunde zu duschen und zu Essen. (Und da behaupte noch mal einer, Mädchen brauchen ein Stunde im Bad, so was von gelogen! xD) Dass meine „Fahrgelegenheit“ dann eine Viertelstunde zu spät kam, na ja egal.

Wir sind dann passend um ca. 20 Uhr eingetroffen, weil wir vorher einfach nicht zeitlich hingekommen wären. Freitage sind einfach schlecht für Konzerte, da kann man nie so früh. Wir haben dadurch auch den Auftritt von Under Control verpasst, aber ich hab mir von der Stephi sagen lassen, dass er sehr gelungen war. Mich hat es erstaunt, dass der Raum so voll war. Wir haben keine Stühle mehr bekommen und uns auf die Sitzkissen verfrachtet.

Außerdem waren ziemlich viele Leute da, die man schon mal irgendwo gesehen hat oder von irgendwo her kennt. Dabei dachte ich einmal, mich kennt hier keiner oder nur wenige Leute. Aber dazu später mehr.

Wir haben uns erstmal den Auftritt der Stubi Live Band angehört, der echt toll war, vor allem durch die teilweise sehr witzigen Bemerkungen und Sprüche von dem Sänger und Gitarrespieler der Band. Ein wenig unorganisiert, die Stubis, aber dafür sehr charmant und lustig drauf. Es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuhören. Die schon wieder als Vorband für Samuel Harfst spielen mussten.

Dieser war auch gleich danach an der Reihe und hat sein Publikum mit seinen Liedern verzaubert. Zwar bin ich grade eh sehr von Cello und Geigen angetan, aber ich muss schon sagen, es hört sich einfach klasse an, wie das Cello als Bassersatz die Stücke ummalt und ihnen eine besondere Note gibt. Auch hier waren die Ansagen vom Samuel sehr lustig und unterhaltsam. Ich habe die Stücke genossen. Natürlich mitgesungen und aufmerksam zugehört. Es wurden auch einige ganz neue Stücke gespielt – und die alten Renner, wie „Privileg“ und „Wege vor mir“ durften auch nicht fehlen. Es war wirklich toll.

Das Lustige war, dass ich, wie vorhin schon erwähnt, dachte, ich geh mal auf ein Konzert, auf dem mich zumindest keines der Bandmitglieder kennt. Tja, Pustekuchen. Aufgrund des Mangels an Stühlen saßen wir ganz vorne neben der Bühne, und während noch Pause war, kam der Samuel zu uns her und schwätzt ein bisschen mit uns und auf einmal kommt so: „Sagt mal, woher kenn ich euch?“ Die Antwort: „Christmas Rock“. Doch immer wieder erstaunlich, wie sich Leute Gesichter merken können – und soviel auch zu: „Mich kennt hier mal keiner.“

Es war ein toller Abend, bei dem man einfach mal ein bisschen ausspannen und die Musik genießen und den Alltagsstress hinter sich lassen konnte. Ich würde allen Leuten, die mal chillen wollen, ein Konzert von Samuel Harfst nur empfehlen. Vielleicht trifft man ihn ja auf der Straße, denn die Bandmitglieder sind und bleiben auch Straßenmusiker. Bald werden sie auch wieder in Stuttgart unterwegs sein, wo sie vor dem Unplugged-Konzert auch waren und gleich ein paar Begeisterte mitgebracht haben.

Ich freue mich auf das nächste Samuel Harfst Konzert und hoffe, ich sehe wieder ein paar Bekannte.

Liebe Grüße

Eure Verena

Foto von Stephi

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