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Christmas Rock heißt unglaublich tolle Musik

20 Dezember 2009 Eingestellt von: Gerhard 497 klicks Keine Kommentare

Christmas Rock in Neuffen am 12.12.2009
* * *

Von Verena

Christmas Rock, das heißt unglaublich tolle Musik, viele Erinnerungen die hinzukommen und wieder wach werden. Es heißt auch tolle Leute wieder treffen, Spaß haben und lachen. Aber es heißt auch früh aufstehen. =)

k-k-Ararat (11)Deshalb bin ich auch schön früh aufgestanden, bin mit der S-Bahn bis nach Bad Cannstatt gefahren und hab mich da von der Stephi abholen lassen. Weil wir das Ganze schon Mal erlebt haben, war Stephi auch dieses Mal schlauer und hat ein Navi dabei gehabt, damit wir uns nicht wieder in Stuttgart verfahren. Das hat auch alles super geklappt und Stephi wurde von mir mit Plätzchen gefüttert und wir wurden mit einem überwältigenden Anblick überrascht. Extra für den Christmas Rock sah Neuffen aus wie mit Puderzucker überstreut.

Bei der Stadthalle angekommen haben wir erst mal gemerkt, dass wir viel zu früh dran waren, denn es war noch niemand da, außer eine Lilly und so ein paar Stubis, die mit dem Soundcheck beschäftigt waren.  ;-)

CR nulltarif Titel FotoalbumIn der Stadthalle wurde noch aufgebaut, unter anderem von den Nullers und von Sacrety. Also haben wir uns nach einem kurzen „Hallo“ sagen wieder runter begeben. Dort sind dann nach einer kleinen Weile auch die Mädels von „Peace of Wood“ eingetrudelt. Wir wussten davor natürlich nicht, wie die alle aussehen und wir hatten uns vorgenommen ein Interview mit den Mädels für unser Venus-Projekt zu machen.

Also haben wir uns aufgerafft und haben gefragt ob wir bei den Mädels an der richtigen Adresse sind und ob sie Lust hätten, sich unseren Fragen zu stellen. Das hatten sie auch und nach einer kleinen Rundführung haben wir uns mit den sieben Mädels in einen stillen Raum verzogen und waren erstaunlicher Weise nach etwas mehr als zehn Minuten sogar fertig. Ich glaube, nicht nur wir sondern auch „Peace of Wood“ waren erstaunt, wie fix und geordnet das ging. Aber es hat Spaß gemacht und war sehr informativ.

k-k-Sacrety (1)Als wir uns danach dann die Jungs von „Sacrety“ geschnappt haben, für unser alljährliches Interview, war das definitiv ungeordneter. Denn nachdem die vier Jungs (Fabi kam erst am Abend, da er noch arbeiten musste) fertig gegessen hatten, haben wir uns in einen tollen Raum mit Sofa verschanzt und wollten anfangen, unsere Fragen los zu werden. Doch erst Mal kamen immer wieder Leute in den Raum und dann hat der Matze auch schon angefangen uns zum Lachen zu bringen. Das mit dem Lachen hat auch irgendwie das ganze Interview durch nicht mehr aufgehört.

Außerdem sind im Laufe des Interviews die Gesprächspartner weniger geworden. So musste der Dave hoch zum Soundcheck von Ararat und der Tobi war dann auch irgendwann weg. Aber das war erst nach dem Interview. Stephi und ich haben uns danach nämlich noch gut eine Stunde mit dem Matze und dem Schaible unterhalten und wurden auch noch mit Fragen gelöchert. Es war wirklich sehr lustig.

03Vor allem weil wir im Schaible ein neues potenzielles Mitglied für die Musik für Uns Redaktion gefunden haben. Seine Feuerprobe hat er auch glanzvoll hinter sich gebracht, in dem er sich unsere Fragen und den „Herrn Abendschein“ alias Ergi geschnappt hat und das Interview geführt hat, das wir führen wollten. Hat er aber sehr gut gemacht. Meiner Meinung nach hat er die Feuerprobe bestanden.

Außerdem haben Stephi und ich uns auch noch irgendwo zwischen all dem Ganzen ablichten lassen bei unserem tollen Musik für Uns Stand.

06Nach langem Quatschen und vielem Lachen haben Stephi und ich uns noch was zu essen besorgt und dann hat auch schon das Festival angefangen.

Als erste Band habe ich mir „Peace of Wood“ angehört, die auf der Stehlampenbühne gespielt hat. Ich war ziemlich gespannt, vor allem nach dem Interview, was die Mädels für eine Show abliefern und ich war wirklich begeistert. Zwar haben die Mädels erst ein oder zwei eigene Lieder, aber es klingt echt super, wenn alle zusammen singen. Die Stimmen harmonieren wirklich unglaublich gut und es hat einfach Spaß gemacht zuzuhören. Jetzt müssen die sieben Mädels noch ein bisschen an den Instrumenten zulegen und dann glaube ich, dass wir noch öfters von „Peace of Wood“ hören werden.

11Weiter ging es dann mit „Herr Abendschein und seine Rosmarie“, obwohl ich davor noch mit Begrüßungen beschäftigt war, weil ich, glaube ich, erst mal ungefähr sechs Leuten „Hallo“ sagen musste. Aber dann durfte der Herr Abendschein ran und ich muss sagen, dass dieser Herr da auf der Bühne wirklich etwas drauf hat, vor allem wenn man bedenkt, dass er so ganz allein als Duo da vorne steht. Aber die Rosmarie unterstützt ihn wirklich sehr und die Lieder hört man sich total gerne an. Das sind so Lieder, bei denen man einfach grinsen muss und sich zurück lehnen und genießen kann.

Ein bisschen fetziger und ein bisschen Instrumenten lastiger, aber mit dem gleichem Charme ging es dann, immer noch bei der Stehlampenbühne, weiter. „Ceil“ sind einfach eine Band, die vor allem wenn sie unplugged spielen unglaublich viel Charisma haben und oh Wunder stand der „Herr Abendschein“ mit seiner Rosmarie wieder auf der Bühne. (Zur Erklärung, der Herr Abendschein ist der Sänger von Ceil und die Rosmarie ist seine Gitarre.) Neben ganz vielen tollen Liedern wurden Plätzchen verteilt und es wurde viel geredet. Man muss einfach sagen, dass der Ergi seinen Beruf einfach passend getroffen hat.

k-k-Ararat (1)Nachdem Ceil ihren Auftritt gespielt hatten sind Stephi und ich kurz hochgewandert und haben uns noch die zwei letzten Lieder von „Ararat“ angehört. Gleich danach sind wir auch wieder runter zur Stehlampenbühne und haben auf die Bia, also die Sängerin von „Ararat“ gewartet, weil wir mit ihr eigentlich ein Interview machen wollten, für unser Venus-Projekt. Allerdings kam sie nicht oder wir haben uns auch einfach verpasst.

Währenddessen haben wir aber noch ein bisschen von der „Lilly Among Thorns“ gehört, die ihren Auftritt hatte. Aber wirklich nur gehört, denn der Raum war so voll, dass wir wirklich nichts mehr von ihr gesehen haben. Aber die Stimme ist einfach nur unglaublich und ihre CD, die an diesem Abend released wurde, lief dann noch bis um vier Uhr zum Einschlafen hoch und runter.

k-k-Nulltarif (11)Nachdem Stephi und ich uns gedacht hatten, dass die Bia wohl nicht mehr kommt, sind wir wieder hochgezogen zur Rockbühne um uns „Nulltarif“ anzuhören. Diese waren ja ziemlich angeschlagen durch den Austritt von Danny – und der Ersatzgitarrist war auch noch am Humpeln. Das hat man auch an der Show gemerkt, die meiner Meinung nach nicht so gut wie letztes Jahr war und auch die Leute nicht so zum Mitmachen animiert hat. Irgendwie ist die ganze Show lang der Funke nicht auf die Zuschauermenge übergesprungen, aber dafür wurden ein paar neue Lieder dargeboten.

Als letzte Band dieses Abends durfte „Sacrety“ auf der Rockbühne spielen. Ich hatte mich schon ziemlich lang auf das Konzert der Jungs gefreut und fand den Auftritt auch einfach nur klasse. Natürlich musste die erste Reihe dran glauben und es wurde getanzt und mitgesungen. Aber so muss das bei den Jungs ja auch sein. Man sollte vielleicht mal einführen, dass die Jungs einem danach eine Massage spendieren, weil einem der Nacken nach dem Headbangen weh tut.

k-k-Sacrety (4)Dass der Auftritt wieder mal wirklich klasse war, hat man daran gesehen, dass das Publikum die Jungs dazu gebracht hat, ihr letztes Lied „We sing along“ noch mal weiter zu spielen, in dem einmal der ganze Saal „Woho“ gesungen hat. Zusätzlich gab es noch „With all that I am“ als Zugabe oben drauf.

Trotz allem war danach dann Schluss und der Stand von „Sacrety“ wurde von Fans gestürmt und wir mussten uns so langsam auch wieder auf den Heimweg machen. Wobei „so langsam“ heißt, dass man sich mindestens noch eine Dreiviertelstunde von allen Leuten verabschieden musste.

k-k-Lilly among Thorns (2)Nach einer sehr lustigen Fahrt nach Hause hab ich dann auch noch als krönenden Abschluss bei der Amelie übernachtet und es wurde noch bis vier Uhr durch gelabert und gelacht, während nebenher die CD von Lilly lief.

Christmas Rock, das heißt unglaublich tolle Musik, viele Erinnerungen die hinzukommen und wieder wach werden. Es heißt auch tolle Leute wieder treffen, Spaß haben und lachen.

Christmas Rock ist jedes Jahr ein krönender Abschluss des Jahres und ein Festival, das Freude auf Weihnachten, Silvester und alle Festivals, die noch kommen, macht. Christmas Rock ist ein Muss und zwar jedes Jahr.

Deshalb ein Riesen „Danke schön“ an alle, die dieses Festival jedes Jahr und vor allem dieses Jahr so unglaublich gemacht haben.

Verena

Fotos von Sarah und Stephi

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