Persönlich
März 2009 – von Stephi
Drei Lehrerinnen, neun Schüler sind tot. Umgebracht von einem 17-jährigen ehemaligen Schüler. Es geschah um 10 Uhr morgens. Um halb 11 klingelt das Handy meiner Sitznachbarin. Eine SMS. Wir sitzen im Deutschunterricht. In Winnenden gab es einen Amoklauf – zwei Tote.
Ich hielt es erst für einen schlechten Scherz. Nach und nach bekamen wir immer mehr Informationen. Inzwischen sollen es 16 Tote sein – darunter
Ich sah den Mond. Er war wunderschön, aber so weit weg. Warum war er nur so weit weg. Eine Träne rollte mir über die Wangen. Es war so gemein. Warum sollte es nicht gehen? Warum sollte dieses Leben keine Chance haben? Warum hatte es keine bekommen?
Ich konnte nicht mehr. Es hätte mein Kind sein können. Ich hätte es geliebt. Ich hätte ihr oder ihm ein wunderschönes Leben bereitet. Ich wäre jede Nacht aufgestanden, wenn es geweint hätte. Ich hätte das Schreien akzeptiert, hätte
Mit folgender Kurzgeschichte habe ich am Autorenwettbewerb 2000 des Weltbildverlags teilgenommen. Bei mehr als 8.200 Einsendungen war leider schon nach der Vorrunde Schluss.
„Das ist doch einfach nicht zu fassen!“ Mutter schüttelte den Kopf. „Ich kann es nicht glauben!“ Sie stand am Esszimmertisch und blickte zur Wand. Ihre mit groben Stichen selbst genähte Schürze passte nicht zum eleganten Abendkleid in blauem Samt. „Ich habe es dir doch erklärt…“ Vater räusperte
Artikel lesen »Sie lächelte immer, auch wenn ihr gar nicht zum Lächeln zumute war. Die Schmerzen hatten sie in letzter Zeit aufgefressen. Wie Maden wühlten die Krämpfe in ihrer Brust. Es gab Tage, da ging es, da war es leichter, da konnte sie wirklich lächeln. Doch diese Tage wurden immer seltener. Doch sie wollte ihre Familie und Freunde nicht beunruhigen. Sie wollte stark sein, auch wenn sie nicht mehr wusste, ob sie das wirklich war.
Früher hatte man ihr nachgesagt, sie sei so lebensfroh. Es stimmte auch.
Kurzgeschichte – Beitrag zum Autorenwettbewerb des Saatkorn-Verlags, Hamburg (ca. 1990). Sie erreichte von 67 Beiträgen den 9. Platz.
Es war ein herrlicher Wintertag. Der Schnee auf den Bäumen und Wiesen glitzerte im Sonnenlicht. Der schmale Feldweg, der vom Dorf aus zum nahen Wäldchen führte, war noch nicht geräumt. Bei jedem Schritt knirschte die weiße Pracht unter den Stiefelsohlen.
Ralf hatte keine Augen für die Schönheit der Natur um sich her. Missmutig
Persönlich – Gedanken und Gefühle der Redaktionsmitglieder
Hier haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit, mal ganz persönlich ihre Gedanken und Gefühle zu den Themen dieser Welt zu äußern, die nichts mit Musik zu tun haben müssen.
Das ist eine Gelegenheit, die Köpfe hinter unserem Webauftritt mal auf ganz andere, mehr private Art und Weise kennen zu lernen.
Tauchen Sie ein in die Gedanken-Welten derer, die hier sonst für all die




